Wo liegt die technische Kernkompetenz von igus bezüglich Kunststoffgleitlagern?

Lars Butenschön | 12. Juli 2019

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Die Materialentwickler von igus haben im Laufe der Jahre hunderte Materialcompounds entwickelt, von denen heute nahezu 40 Einzug in den Polymergleitlagerkatalog gefunden haben. Der prinzipielle Aufbau ist meist der gleiche:

1. Basispolymere, die die grundsätzlichen tribologischen, mechanischen, thermischen und chemischen Eigenschaften des Lagers vorprägen

2. Fasern und Füllstoffe, die den Lagern eine hohe mechanische Belastbarkeit verleihen

3. Festschmierstoffe, die Verschleiß und Reibung maßgeblich optimieren

Jedes Jahr entwickeln die igus Ingenieure mehr als 100 neue Materialcompounds

igus entwickelt ständig neue Polymermischungen für jeden Anwendungsbereich und führt in seinem Labor jedes Jahr annähernd 10.000 Tests durch. Anders als die meisten Lagerhersteller konzentriert igus sich ausschließlich auf Hochleistungskunststoffe und ist dabei in der Lage, diese im Spritzgußverfahren kostengünstig zu Gleitlagern zu verarbeiten. Diese Kunststoffgleitlager werden in einer Vielzahl von Branchen verwendet, darunter: Landwirtschaft, Medizin, Automobilindustrie, Verpackung, Luftfahrt, Sportequipment, Maschinenbau uvm. Darüber hinaus archiviert igus die Testergebnisse in einer umfangreichen Datenbank. Nach den Tests einer neuen Polymermischung werden die Ergebnisse dem Datenpool hinzugefügt, wo sie für ein einmaliges Programm zur Berechnung der Lebensdauer zur Verfügung stehen: das Expertensystem – dort können Sie die Maximalbelastung, Drehzahlen und Temperaturen Ihrer Anwendung sowie Wellen- und Gehäusewerkstoffe eingeben, um das beste Kunststofflager und seine voraussichtliche Lebensdauer zu ermitteln.

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