Wieso gibt es für Energierohre nicht so kleine Biegeradien wie für (baugleiche) Energieketten?

Christian Ziegler | 20. März 2020

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igus bietet viele e-ketten® Systeme als „Baukasten“ an. So werden bei den E4 Ketten die gleichen Seitenteile für die offenen Ausführungen und die geschlossenen Energierohre verwendet.

Beim Blick in den Katalog fällt auf, dass die kleinsten Biegeradien für Energierohre nicht verfügbar sind.

Aber weshalb gibt es diese Einschränkung?

Antwort: Weil es bei den kleinsten Radien im Außenradius zu Spalten zwischen den Kettengliedern kommt. Damit erfüllt das Rohr nicht mehr seinen eigentlichen Zweck – die Kabel vor Spänen und Fremdkörpern zu schützen.

Im Detail: Je enger sich ein Energierohr biegt, um so größer wird der Abstand der Deckel im Außenradius. So entsteht der genannte Spalt. Gleichzeitig führt das enge Biegen dazu, dass die Böden im Innenradius stärker überlappen. Bei einigen Serien laufen die Böden dann gegeneinander und verhindern das enge Biegen. Sie müssten gekürzt werden (mechanische Nacharbeit).

Auf Anfrage können wir viele Energierohre auch mit kleineren Biegeradien liefern. Kontaktieren Sie uns gerne! Wir schauen uns das im Einzelfall an. Bitte beachten Sie, dass die Unterbiegung die eigentliche Funktion der Rohre auf jeden Fall beeinträchtigt.

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