Wie lassen sich Vibrationen in Energieketten minimieren?

Marco Thull | 24. Juli 2019

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Damit Maschinen vibrationsarm und somit zuverlässig und präzise arbeiten können, müssen Konstrukteure in Energieführungsketten den sogenannten Polygoneffekt in den Griff bekommen. Wenn die Kette im Biegesegment nicht vollständig rund abläuft, wird aus einem Kreis, der für die Bewegung optimal wäre, ein Vieleck (Polygon). Bei der Abwickelung der Kettenglieder kommt es zu Erschütterungen in Längs- und Querrichtungen. Es entstehen Vibrationen. Um diese Schwingungen zu minimieren, verfolgt igus bei e-ketten mit Bolzen-Bohrung-Verbindung deshalb die Kleinteiligkeit als Konstruktionsprinzip.

Übereinander liegende e-ketten reduzieren Vibrationen und verbessern Fräsgenauigkeit, hier bei Firma Dörries Scharmann Technologie GmbH die Serie E6.80

Für ein Maximum an Vibrationsreduktion hat igus zudem eine alternative Verbindungskomponente für Kettenglieder konzipiert: ein elastisches Federelement aus Hochleistungskunststoff. Dank seiner Geometrie ist der Polygoneffekt beim Abrollen auf ein Minimum reduziert. Zum Einsatz kommen die Federelemente in den Energiekettenserien E3, E6 und E6.1. Die vibrationsärmsten Ergebnisse erzielen Anwender in Kombination mit einem Linearmotor, dessen Antriebskonzept ebenfalls auf Vibrationsarmut ausgelegt ist.

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