Verbesserte Aderisolation für höhere Temperaturen

Andreas Muckes | 18. April 2019

Für die Funktionstüchtigkeit und Langlebigkeit von Kabeln und Steckern ist die entscheidende Frage: Wie hoch ist die Umgebungstemperatur und wie stark wird die Leitung belastet? Aber auch die Steckstelle selbst sollte man genauer betrachten.
Bei Servoleitungen mit Standard-Steckern aus Metall, wie zum Beispiel dem Leitungsrundstecker M 23, entsteht üblicherweise an der stark belasteten Steckstelle Wärme, die über das umgebende Metallgehäuse abstrahlt. Es funktioniert wie ein Kühlkörper und gibt die Hitze nach außen ab. Somit also kein Problem.

Kleinere Stecker mit neuen Herausforderungen

Inzwischen werden die Stecker – insbesondere bei Hybridleitungen oder sehr kompakten Antrieben – aber immer kleiner und sehr häufig auch mit Kunststoffgehäuse gefertigt. Die im Stecker entstehende Wärme kann nicht mehr so gut entweichen wie bei einer größeren Gehäusefläche aus Metall. Folglich geht die Wärme über den Leiter in die Ader über. Was tun? Die Antwort unserer igus® Entwickler: Eine neue Aderisolation mit höherer Temperaturfestigkeit, um größere Temperaturreserven über die Norm hinaus zu realisieren. Das schafft auch bei den immer kompakter werdenden Bauformen Sicherheit bei hoher Belastung.

Um das sicherzustellen wurde die neue Aderisolation bei igus® intensiv und ausgedehnt getestet und dabei auch durchgängig mechanisch stark belastet. Unterm Strich ergibt die höhere Temperaturfestigkeit damit größere Reserven bei kleinen Steckern.

Eine komplette Übersicht unserer Leitungskombinationen für die Antriebstechnik finden Sie online unter:
https://www.igus.de/info/industriesteckverbinder

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