iglidur® Gleitlager in Kombination mit glasfasergefüllten Kunststoffwellen

Steffen Schack | 25. März 2020

Die Diskussion über die weltweit durch Kraftfahrzeuge erzeugte CO2-Emission stellt eine Herausforderung für jeden Entwickler in der Automobilindustrie dar. Neben der Optimierung des Motors, des Antriebstrangs und weiteren Komponenten spielt die Reduzierung von Gewicht eine wichtige Rolle, um den Schadstoffausstoß zu minimieren. Bei Verbrennungsmotoren, wie auch in der Elektromobilität, hat die Wahl der eingesetzten Materialien einen großen Einfluss auf die Reichweite und Effizienz der Fahrzeuge. Metallische Werkstoffe werden somit an vielen Stellen durch Kunststoffe ersetzt. Neben statischen Strukturbauteilen wird auch im Bereich der beweglichen Bauteile immer mehr auf polymerbasierte Materialien gesetzt: Stahlwellen, Schienen, Führungen, Kugelgelenke, die Liste lässt sich beliebig erweitern und es kommen stetig neue Anwendungsbereiche hinzu.

Um die gewünschten mechanischen Eigenschaften zu erreichen, werden glasfaserverstärkte Kunststoffe eingesetzt. Die igus® GmbH bietet hierfür tribologisch optimierte iglidur®-Werkstoffe an, die sich hervorragend als Gleitlager für Anwendungen mit glasfaserverstärkten Gegenlaufpartnern eignen, um Reibung und Verschleiß zu minimeren.

Getestet wurden vier im Spritzguss hergestellte Kunststoffwellen: PA66 GF30, PBT GF30, POM GF25 und PPS GF40. Diese wurden rotierend in iglidur-Gleitlagern eingesetzt.

iglidur® Lagerwerkstoffe wurden mit den o.g. Wellen getestet. Hier sehen Sie die ermittelte Verschleißrate des Werkstoffs iglidur® H1 im Trockenlauf bei einer Geschwindigkeit von 0,1m/s und gleichzeitig anliegender Last von 1MPa:

Gerne präsentieren wir Ihnen weitere Versuchsergebnisse um die beste Wellen – Gleitlager Kombination in Ihrer Anwendung zu finden.

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Steffen Schack
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