Kosten reduzieren im Automatenbau mit zuverlässigen Komponenten

Andrej Schmidt | 31. März 2020

Die Tücken des Automatenbaus

Ob der Ausgabeautomat von Snacks im Büro, der Leergutrücknahmeautomat im Geschäft oder der Bankautomat an der Straße, sie alle müssen störfrei, nach Möglichkeit 24/7, ihren Dienst verrichten. Für den Automatenbauer ist bereits das eine große Herausforderung, da Kunden nicht warten und spätestens bei der Ausgabe ihres Geldes auch kein Verständnis für Störungen haben. Als Erschwernis kommt die Anforderung der Automatenaufsteller hinzu: „Der Automat muss günstig sein.“

Er darf also nur wenig kosten, muss jedoch einen hohen Qualitätsstandard erfüllen. Wie lassen sich Kosten senken, ohne die Qualität zu verschlechtern oder diese gar zu verbessern?

Auf die Bewegung kommt es an

Hierfür betrachten wir zunächst einmal den Aufbau eines Automaten. In der Regel bestehen Automaten aus einer grafischen Benutzerschnittstelle, einem Bezahlsystem, mechanischen Komponenten zur Ausführung einer Tätigkeit und einer Software, die alles vereint.

Die Software steuert die Hardware, kann jedoch nicht ohne die Hardware existieren. Software und Hardware stehen deshalb in hoher Abhängigkeit zueinander. Während die Software im Idealfall einmal geschrieben ist und nach der Entwicklung -nehmen wir mal an, der Automat verändert sich nicht mehr – keinen Aufwand und Kosten darstellt, verhält es sich mit Hardwarekomponenten anders. Höhere Auslastung, sich ändernde Umgebungseinflüsse oder die nicht ordnungsgemäße Bedienung durch den Kunden führen im schlimmsten Fall zum Ausfall mechanischer Komponenten und letztendlich zum Automatenstillstand.

Um das zu verhindern greifen Anwender gerne auf verschleißfeste motion plastics von igus zurück. Durch ihre Eigenschaften eignen sie sich besonders für den Einsatz im Automatenbereich. Denn wie Automaten zeichnen auch sie sich dadurch aus, dass sie kostengünstig und vielseitig einsetzbar sind. Entwickler können auf eine große Produktvielfalt ab Lager zurückreifen. Die wartungsfreien Systeme ermöglichen einen leichten Lauf ohne den Einsatz von Schmiermitteln für den 24/7 Betrieb.

Ausfallsicher 24/7 ganz ohne Wartung

Automaten finden sich an den entlegensten Orten der Welt. Oft sind sie dort schwer zugänglich und werden nur selten gewartet. Sie müssen also rund um die Uhr ohne Störung arbeiten, ansonsten entfällt der Umsatz für den Betreiber. Damit die mechanischen Komponenten nicht unerwartet ausfallen, bietet igus online für alle Produkte eine Lebensdauerberechnung an. Die Rechner sind für jeden ohne Registrierung und kostenfrei zugänglich. Nach Eingabe der Anwendungsparameter erfolgt die Empfehlung eines Produkts unter Angabe der Lebensdauer. Hierzu greifen die Tools auf einen Pool an Millionen Testdaten zurück, die igus in seinem hauseigenen 3800 Quadratmeter großen Testlabor generiert.

Bis zur definierten Verschleißgrenze laufen alle Produkte ohne Wartung. Hierfür werden Festschmierstoffe mit Basispolymeren und Verbundstoffen homogen vermischt. So wird ein weitgehend linear verlaufender Verschleiß ermöglicht, ohne Überraschungen oder einzuhaltenden Wartungsintervalle. Das spart Zeit und Kosten.

Technik muss nicht immer teuer sein

Fertige igus Raumportale finden bereits jetzt häufig Einsatz in Liftautomaten. Sie lassen sich individuell konfigurieren, ohne teurer als ein Standardportal zu werden. Dadurch, dass das die Portale Modular aufgebaut sind, können sie flexibel angepasst werden und ermöglichen so eine kostengünstige Komplettlösung für den direkten Einbau.

Und soll es am Ende doch die Eigenbaulösung sein, bietet igus alle notwendigen Komponenten ab Losgröße 1 für die Entwicklung.

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