Wie hoch sind die Maßabweichungen bei den verschiedenen 3D-Druck Verfahren?

Dirk Zacharias | 1. August 2019

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SLA (Stereolithographie):  ± 0,2 % (mit einer unteren Grenze von ± 0,2 mm)

  • Die Stereolithographie (SLA inkl. DLP) ist zusammen mit Polyjet das genauste Verfahren. Der Durchmesser des Lasers beträgt in der Regel zwischen 100 und 150 µm. Im Vergleich zum FDM-Verfahren ist das deutlich weniger.  
  • Es ergeben sich hier weniger Toleranzen und die Oberfläche des Bauteils lässt sich optimal drucken.

Multi Jet Modeling/Polyjet: ± 0,1 – 0,2 % (mit einer unteren Grenze von ± 0,1 – 0,2 mm)

  • Im Polyjet Verfahren wird mit UV-Strahlung gearbeitet und im Gegensatz zur Verarbeitung mit Hitze treten hier sehr geringe Toleranzwerte auf. Dies empfiehlt sich bei Bauteilen, die sehr filigran sind oder teilweise dünne Wandstärken aufweisen, da durch das UV-Verfahren weniger Spannungen oder Schrumpfungen am Material auftreten.

FDM:  (Fused Deposition Modeling) / FFF (Fused Filament Fabrication: ± 0,2 % (mit einer unteren Grenze von ± 0,2 mm)

  • Das FDM-Verfahren ist das gröbste der üblichen 3D-Druck-Verfahren, mit einer Düsengröße von normalerweise 0,4 mm und einer daraus resultierenden Mindestwandstärke von 0,8-1 mm. Je nach Material spielt Verzug eine Rolle und beeinflusst die erreichbare Genauigkeit.
  • Die Oberflächen sind normalerweise rauer als bei den anderen Verfahren und der Schichtaufbau deutlich erkennbar.

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3D Druck Industrie

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