Ein kompakter Angusspicker für unter 2.000 Euro? Ja, mit igus Low Cost Automation! (Teil 1/2)

Christian Schäfer | 1. April 2020

Für die Automatisierung der Spritzgießverarbeitung gibt es viele und immer komplexere Möglichkeiten. Dies ist ein Trend der sich ständig weiterentwickelt. Automatisierung ist essentiell für die Optimierung von Betriebsabläufen und letztendlich für die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit.

Dies stellt auch igus, mit mehr als 500 Spritzgießmaschinen am Standort Köln, vor immer neue Herausforderungen. Dabei stellt sich auch immer die Frage, wann lohnt sich Automatisierung? In welchem Umfang und zu welchen Kosten implementiere ich Automatisierungslösungen? Die Betrachtung des sogenannten Return on Invest (ROI) ist dabei hilfreich und bietet eine solide Entscheidungsgrundlage. Anders ausgedrückt, wann amortisiert sich die Investition?

Amortisation nach nur wenigen Monaten

Die Entnahme und Separierung von Angüssen direkt in der Spritzgießmaschine bietet einen großen Vorteil und erlaubt eine wirtschaftlichere Produktion. Ein anschließendes Separieren und weitere manuelle Handlingaufgaben entfallen. Dies spart Kosten. Vor diesem Hintergrund hat igus einen eigenen Angusspicker entwickelt der mittlerweile an über 60 Spritzgießmaschinen im Einsatz ist. Das Investment von nur 4.000 € pro Spritzgießmaschine (Angusspicker-Kinematik und Integration) hat sich innerhalb weniger Monate amortisiert.

igus Angusspicker „IAP1“

So ist aus der Notwendigkeit heraus, die vielen Spritzgießprozesse zu automatisieren, ein innovatives Produkt entstanden, der igus Angusspicker IAP1!

Fast Facts:

  • Für den Eingriff in Abstreifer- und Auswerfer-Werkzeugformen
  • Der Auswurf des Angusses erfolgt seitlich
  • 1-Achser
  • Elektrischer Antrieb
  • Verschleißteile einfach austauschbar
  • Gesamtzykluszeit (Öffnen bis Schließen) von nur 1,25 s
  • Angusspicker inkl. Motorsteuerung für nur 1.910 €

Detaillierte Produkteigenschaften und weitere Informationen gibt es im zweiten Teil dieser Blogserie:

igus Angusspicker IAP1 (Teil 2/2)

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