Wie kann ich die Ausfallzeiten einer Maschine in meiner Produktion reduzieren?

Markus Hueffel | 13. September 2019

Bestimmt haben Sie auch im industriellen Alltag bereits Ihre eigenen Erfahrungen gemacht. Sie haben eine wichtige Bestellung im System oder ein enges Zeitfenster wegen des nahenden Liefertermins und Ihre Produktionsstraße geht in Störung. Nachfolgende Aufträge kommen ebenfalls ins Stocken, Ihre Servicekräfte rotieren, versuchen den Fehler zu lokalisieren und zu beheben. Währenddessen informieren Sie Ihren Kunden, der verständlicherweise unzufrieden reagiert.

Wenn die Produktion wieder anläuft, versuchen Sie die verlorene Zeit wieder aufzuholen und besänftigen die Gemüter. Oft wird dann von Murphy’s Law gesprochen und der Zustand schulterzuckend hingenommen.

Murphy’s Law und Ausfallzeit

Murphys Gesetz geht auf den US-amerikanischen Ingenieur Edward A. Murphy Jr. zurück. In seinem Gesetz beschreibt Murphy eine Lebensweisheit, welche eine Aussage über menschliches Versagen bzw. Fehlerquellen in komplexen Systemen trifft.

Es lautet:
“Anything that can go wrong will go wrong.”
(Übersetzt: Alles, was schiefgehen kann, wird auch schiefgehen.“

In der Industrie definiert man über den Begriff «Ausfallzeit» die Summe (∑) an Zeit (t), in der eine Maschine einem bestimmten Produktionsprozess wegen einer ungeplanten Ursache nicht zur Verfügung steht. Als ungeplante Ursachen gelten hier Maschinenstörungen, vor- oder nachgelagerte Fehler, aber auch defekte Teile und Baugruppen.

Reduzieren Sie Störungen und Servicearbeiten durch vorausschauende Planung

Viele Teilbereiche in komplexen Anlagen bewegen sich hochdynamisch, d.h. mehrfach in der Minute mit großer Beschleunigung und hoher Geschwindigkeit. Zudem werden Maschinen kompakter und es wird Bauraum eingespart – kurz gesagt: Es wird enger. Aus diesen Gründen müssen alle verbauten Komponenten die technischen Anforderungen genaustens erfüllen und dies auch unter Beweis stellen. Am Beispiel einer Werkzeugmaschine, welche aus vielen Einzelkomponenten von verschiedenen Herstellern besteht, möchten wir Sie auf einige Vorteile hinweisen.

Oft kommen Komponenten wie Initiatoren (Pepperl & Fuchs, Turck, Murrelektronik, IFM, etc.), Kabel (SAB Bröckskes, LAPP, Helu, E&E, usw.), Motoren (Beckhoff, Lenze, SEW, etc.), Ketten (Murrplastik, Brevetti, Tsubaki Kabelschlepp, usw.), Stecker (Hummel, Molex, Ilme, uvm.) sowie Schläuche (Parker, Alfagomma, Knappheide usw.) vor.

Stellen Sie sich eine Produktion mit verketteten Maschinen und einen aufeinander abgestimmten Workflow vor, z.B. ein Dreh- und Fräszentrum mit einem Zuführ- und Entnahmeroboter sowie Förderbändern. Zuerst nimmt der Roboter ein Halbzeug wie z.B. ein Zahnrad vom Band und führt dieses Teil der Fräsmaschine zu. Anschließend werden die Konturen im Fräszentrum bearbeitet, nach der Fertigstellung durch den Roboter entnommen und auf dem Förderband abgelegt. Fällt hier ein Teil der Kette aus, dann stockt der gesamte Prozess und die Teile können nicht weiterverarbeitet werden.

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