Was kostet ein Roboter wirklich?

Adriana Glazer | 31. August 2021

Mit dem Kauf eines Roboters ist es oft noch lange nicht genug. Für eine optimal funktionierende Automatisierungslösung benötigen Sie ein ganzes System mit u.a. Greifern, einer Steuerung und unter Umständen mit einem Schutzzaun. Da kann es schon schwierig werden den Überblick zu behalten und versteckte Kosten zu vermeiden. In diesem Beitrag beschäftigen wir uns mit der Frage aller Fragen: was kostet ein Roboter wirklich? Und ab Wann lohnt sich eine Investition für mich als Anwender?

Welche Kostenarten gibt es?

Grundsätzlich muss man zwischen Anschaffungskosten, Kosten für die Inbetriebnahme und den laufenden Betrieb unterscheiden. Für die meisten Anwender sind gerade in der Anfangsphase die Anschaffungskosten von Leichtbaurobotern entscheidend für die Wahl des Roboters, bei größeren Industrierobotern spielen wiederum die Betriebskosten eine größere Rolle.

Der wichtigste Kostenblock sind meist die Inbetriebnahme Kosten, also die Kosten, die durch Programmierung und Verknüpfungen mit weiteren Peripherien entstehen.

Die Betriebskosten teilen sich in Wartung, Kosten durch externe Komponenten und wirklichen Betriebskosten wie Strom und Luft auf.
In folgender Übersicht sehen Sie die typischen Anschaffungskosten von Robotern.

was kosten Roboter?

Neben den Anschaffungskosten der einzelnen Roboter kommen weitere Kosten wie

Peripherie ( Greifer, Kamera, Software, Sensoren, Gestelle, Zuführautomation uvm.)

und die Inbetriebnahme also Integration aller Produkte (Programmierung, CE Dokumentation, Risikoanalysen uvm.)

In der Literatur spricht man von ca. 30 % Kostenanteil des Roboters an der Gesamtlösung, für das low cost automation- Segment < 10 %.

Ab wann lohnt sich der Einsatz eines Roboters?

Die Grundvoraussetzungen für den Einsatz von Automatisierung und Robotik sind am häufigsten:

  • Unterstützung der Mitarbeiter: zum Beispiel durch körperliche Entlastung
  • Flexibilität: Individuelle Anpassung an Fertigungsanlagen und Fertigungsprozessen
  • Zuverlässigkeit: Hohe Ausfallsicherheit der Technik und geringe Fehlerquoten
  • Schnelligkeit: Das Bewältigen großer Auftragsvolumen in Spitzenzeiten
  • Qualität: Verbesserung der Produktqualität

Die Wirtschaftlichkeit eines Roboter-Systems hängt neben den direkten Kosten auch stark von der Qualität und Flexibilität des Systems ab. Roboter zeichnen sich durch ihre variable Einsetzbarkeit aus, wodurch sie bei einer Umstellung der Produktion auch für andere Aufgaben eingesetzt werden können. Dadurch wird in der Regel der Investitionsaufwand für neue Fertigungsanlagen deutlich reduziert.

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Jens Klaerner
RBTX

Tel.: +49 2203 9649-8808

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