5 Produkte, die die Lebensdauer in Übergangssystemen erhöhen

Thorsten Mersch | 31. März 2020

Jeder, der einmal mit einem älteren Gelenkbus oder Straßenbahn gefahren ist, merkt spätestens dann, was für mechanische Bewegungen und Belastungen auf einem Übergang wirken.

Ein lautes Quietschen und Knarzen ertönt, sodass man seine eigene Musik trotz Kopfhörern nicht genießen kann. Kein Wunder. Sind doch extreme dynamische Lasten in den Übergängen. Über Jahre werden durch jede Erschütterung und jede Kurve die Gelenke belastet, sodass die benötigten Komponenten 1.000.000 Zyklen aushalten sollten. Hinzu kommt die extreme Schmutz- und Staubbelastung im Bodenbereich. Streumittel, Sand und was sonst noch so an Dreck an den Schuhen klebt.

Umso wichtiger ist, dass die Verschleißteile den Anforderungen standhalten. Gleitlager und Anlaufscheiben für Gelenkfußböden, müssen auch bei höchsten Kantenlasten die geforderte Lebensdauer erreichen. Zudem können drylin Führungsschienen in den flexiblen Seitenwänden für Hubbewegungen genutzt werden.  Gleitfolien wie das Tribotape schützen den Faltenbalg vor dem Durchscheuern, und extrudierte Gleitplatten mit geringen Reibwerten werden in den Bodensystemen verbaut.

Besonders wichtig ist auch, dass die elektrischen Leitungen im Übergangsbereich ausreichend vor Verschleiß geschützt sind. Gerade in den Decken bei Vollbahnen greift man gerne auf unsere Energieketten zurück. Somit hängen die Kabel nicht mehr durch, sind aber dennoch nach allen Seiten flexibel.  

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Artikel Schlagwörter:

Bahntechnik

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