iglidur Filamente für verschleißfesten 3D-Druck im Ultimaker-Podcast

Maria Burkanova | 29. Juni 2020

Mit dem Talking Additive Podcast bietet der 3D-Drucker-Hersteller Ultimaker eine Bühne für innovative Anbieter von 3D-Druck-Lösungen für die Industrie an. In der aktuellen Folge spricht Moderator Matt Griffin mit unserem Kollegen und 3D-Druck Spezialisten Niklas Eutebach über die Besonderheiten des selbstschmierenden iglidur tribofilament und darüber, wie 3D-gedruckte bewegliche Funktionsteile mit diesen Materialien um bis zu Faktor 50 verbessert werden können.

Hier reinhören: Was steckt hinter tribofilament für verschleißfeste Teile?

Das niederländische Unternehmen Ultimaker stellt Desktop 3D-Drucker und die passende 3D-Druck-Software her und gehört zu den bekanntesten Unternehmen im Bereich des 3D-Drucks. Ein entscheidender Vorteil der Ultimaker Drucker ist das breite Materialportfolio, was sie extrem flexibel für den Einsatz in den unterschiedlichsten Bereichen macht.

Materialpartnerschaft zwischen igus und Ultimaker

In diesem Kontext hat Ultimaker auch das Material Alliance Programm ins Leben gerufen: Für Hersteller von 3D-Druck-Filamenten besteht so die Möglichkeit, Materialprofile der eigenen Produkte auf dem Ultimaker Marketplace anzubieten. Die Nutzer profitieren davon, indem sie passende Druckprofile mit einem Klick installieren und damit sofort mit den optimalen Einstellungen starten können. Somit ergibt sich ein enormer Zeitvorteil. Auch igus ist mit den verschleißfesten Filamenten iglidur I150, iglidur I180 und bald auch mit dem noch verschleißfesteren Allrounder iglidur I190 dabei.

Local Manufacturing als Zukunftsvision

Die Vision von Ultimaker fokussiert sich auf Local Manufacturing und Digital Distribution. So soll die 3D-Druck Fertigung direkt beim Nutzer erfolgen, natürlich mithilfe eines lokal installierten Druckers. Mit dem Ultimaker Ökosystem fällt eine technische Hürde auf dem Weg zum flexiblen Einsatz von 3D-Druckern in den unterschiedlichsten Branchen und Abteilungen. Modelle und Ersatzteile könnten weltweit von Spezialisten digital konstruiert und an den lokalen Druckern direkt beim Kunden hergestellt werden, was lange Versandzeiten eliminiert und nicht zuletzt auch der Umwelt zugute kommt.

Diese Vision geht Hand in Hand mit der Vision von igus – Tech up, cost down: Dem Kunden die technisch beste Lösung zum möglichst niedrigen Preis anzubieten. Und was senkt die Kosten und beschleunigt Produktentwicklung und Instandhaltung mehr als lokal verfügbare Funktionsprototypen, Sonderteile und verschleißfeste Ersatzteile?

Wer tribofilament noch nicht kennt oder sich die Neuigkeiten im Sortiment ansehen möchte, kann in unserem Filament-Shop vorbei schauen oder aber über unseren digitalen Messestand stöbern – denn auch ein Messestand kann auf digitalem Wege direkt zum Kunden gebracht werden.

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