Was ist DIN 625?

Oliver Kreutz | 19. Dezember 2019

Die DIN 625 legt beispielsweise die Abmessungen für einreihige Radialrillenkugellager fest und gilt in der Industrie wohl als die bekannteste Norm im Wälzlagerbereich.

Radialrillenkugellager gehören zu den meist verwendeten Kugellagern und sind dafür ausgelegt, überwiegend radiale Kräfte aufzunehmen. Darüber hinaus gibt es neben der DIN 625 weitere Wälzlagerbauformen mit jeweils einer eigenen DIN-Norm.

Weitere Beispiele:

  • Schrägkugellager DIN 628
  • Schulterkugellager DIN 615
  • Pendelkugellager DIN 630
  • Nadellager DIN 617
  • Axialkugellager DIN 711
  • Kegelrollenlager DIN 720

Jeder Baugröße sind somit fixe Abmessungen für Innen- und Außendurchmesser sowie der Breite zugeordnet, sodass Kugellager herstellerunabhängig immer 1 zu 1 austauschbar sind. Zudem geben die ersten beiden Ziffern der jeweiligen Baugrößen immer an, um welche Type und Serie es sich handelt. Beispielsweise stehen die 67er und 68er Serie für dünnwandige Lager, die 62er und 63er Serie für dickwandige.



Beispiel:

Baugröße 6001                 6                             Type
                                                   0                       Serie
                                                      01                 Bezug zum Innen-Ø

Übersicht der Durchmesser-Verhältnisse nach DIN 625
Tabelle: Übersicht der Durchmesser-Verhältnisse DIN 625 (Serie)
Technische Zeichnung eines Radialrillenkugellagers von igus
Bild: Schematische Darstellung igus Polymerkugellager


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