Kosten senken mit Gleitlagern: Die Lemken-Story

Lars Butenschön | 25. August 2020

Wartung und Schmierung sind auch in der heute nahezu vollständig durch-digitalisierten Welt der Agrartechnik noch ein großer Kostentreiber. Egal wie viele Computer die Maschine überwachen – Die Gefahren bleiben sehr analog und unkalkulierbar. Schmutz, Korrosion und Verschleiß. Entsprechend müssen sich End-Anwender der Geräte penibel an Wartungspläne halten und die neuralgischen Punkte regelmäßig abschmieren. Und bitte immer mit dem vom Hersteller empfohlenen Schmiermittel. Die Pflege des Geräts kostet den Anwender Geld und wertvolle Zeit, die das teure Gerät statt in der Maschinenhalle auf dem Feld verbringen könne.

Die Alternative? Aufwändige automatische Nachschmiersysteme. Und auch diese sind nicht frei von Wartung. Der Praktiker weiß: Je komplexer das Gerät, desto mehr kann kaputt gehen. Und geht erstmal etwas kaputt – zum Beispiel durch Nicht-Einhaltung der Wartungsintervalle, sind die Kosten nochmal größer. Zeitfenster für die Feldbearbeitung sind klein. Das benötigte Gerät MUSS funktionieren. Jede Ausfallzeit kostet viel Geld. Folglich ließen sich durch Vereinfachung und Einsparung von Wartungsbedarf und Ausfallrisiko Kosten senken.

„Beim Karat-Grubber haben uns am Anfang alle belächelt, weil wir an der Lagerstelle Plastik einsetzen wollten“

Lars Heier, Leiter Marketing Lemken GmbH

Der Hauptvorteil von häufig eingesetzten Gleitlagern aus Metall ist, dass diese hohe Lasten tragen und sehr robust sind. Der Hauptnachteil ist allerdings, dass diese anfällig für Korrosion sind und unter anderem deshalb permanent geschmiert werden müssen. Anders als häufig gedacht wird die Schmierung nicht nur zur Verringerung von Reibung und Verschleiß benötigt, sondern auch zum Schmutz der Lagerstelle vor Korrosion und Schmutz. Feuchtigkeit, Staub und Dreck werden durch die kontinuierlich von innen nach außen nach-gedrückten Schmierpaste aus der Lagerstelle heraus befördert.

Kosten senken mit Gleitlagern – Aber wie?

Aber was, wenn es eine Alternative gäbe? Die Firma Lemken stellt verschiedenste Geräte zur Bodenbearbeitung in der Agrarwirtschaft her. Hier bewegen sich viele Bauteile in Schmutz und Staub und sind dabei nicht nur den äußeren Einflüssen ausgesetzt, sondern auch Vibrationen, Schlägen und Stößen.

Erfahren Sie auf unserer Website, wie die Lösung dieser Probleme aussah und wie Lemken mit dem Austausch von Gleitlagern ganze Systeme zur Nachschmierung verschiedener Lagerstellen einsparen und somit Kosten senken konnte.

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