Anwendung – Hunter Douglas N.V.

Unser iglidur®-Auto besuchte gemeinsam mit Elcee (iglidur®-Händler für die Niederlande) das Unternehmen Hunter Douglas.

Anwendung - Hunter Douglas N.V.Das iglidur®-Auto vor dem “Erasmus Paviljoen” auf dem Campus der Erasmus Universität in Rotterdam.

“Hunter Douglas ist der Marktführer für Fensterabdeckungen und Hersteller von architektischen Produkten.” [1]. Als ein global agierendes Unternehmen werden innovative und hoch qualitative Produkte für alle Arten von Gebäuden entwickelt. Ein einzigartiges Projekt wurde gemeinsam mit den Architekten von Powerhouse Company und De Zwarte Hond durchgeführt. Es handelt sich um eine halbovale Jalousie aus Aluminium am “Erasmus Paviljoen” der Erasmus Universität in Rotterdam. Die Motoren auf dem Dach ermöglichen die Bewegung jedes vertikalen Segmentes. Damit kann die Stellung der Lamellen entsprechend der Sonne angepasst werden.

Abb. 1: Oben – Fensterabdeckung von außen; Links – Nahaufnahme von drei Lamellen; Rechts – Technisches Prinzip; Unten – Legende

Abb. 1 zeigt den Mechanismus und das technische Prinzip. Das obere Bild zeigt den Blick von außen auf die Anlage und das Linke eine Nahaufnahme von 3 Lamellen. Die verwendeten Symbole, für die Zeichnung auf der rechten Seite, sind im unteren Teil erklärt. Im Großen und Ganzen sind die Lamellen durch ein gestellfestes Drehgelenk rotierend gelagert und durch ein Verbindungsstück mit der Schiene verbunden. Letzteres gleitet entlag gestellfester Führungsschlitten, um die Rotation der Lamellen zu ermöglichen. Daher kann der Winkel über die Translation der Schiene eingestellt werden. Schlussendlich, können mehr Lamellen an eine Schiene angeschlossen werden und somit ist die synchrone Bewegung garantiert. Die grauen Pfeile stellen die Bewegung dar.

Die Fensterabdeckungen sind an der Außenseite des Gebäudes angebracht und somit der Umwelt ausgesetzt: Sonne, Hitze, Kälte, Niederschläge und Wind. Demzufolge müssen sowohl die Materialien als auch die Komponenten sorgfältig ausgewählt werden, um eine lange Lebensdauer zu gewährleisten.

Abb. 2: Links – Fensterabdeckung von innen; Rechts – Nahaufnahme mit Beschreibung der verwendeten igus®-Produkte

In Abb. 2 werden die verwendeten Produkte von igus® gezeigt. Um die Lamellen verschleißarm zu lagern und rotieren, wurden iglidur®-Gleitlager verwendet und in den Rahmen eingesetzt. Weiterhin sind DryLin® W Führungsschlitten an der Fassade angebracht, um das Gleiten der DryLin® W Doppelschiene zu ermöglichen.

In dieser Anwendung sind sowohl iglidur®-Gleitlager als auch DryLin® W Linearführungen verbaut. Beide igus®-Komponenten stellen sicher, dass die Fensterabdeckung zu jeder Zeit und bei jedem Wetter funktioniert. Es bedarf weder einer Wartung noch irgendwelcher Schmiermittel. Weiterhin sprechen die Korrosionsfreiheit und der geringe Preis für die verwendeten igus®-Komponenten.

Anwendung - Hunter Douglas N.V..2Von links nach rechts: Nils Schneider (iglidur® on tour), Sandor Meierjohann (iglidur® on tour), Karl Weinmeister (iglidur® on tour), Martijn Leeuwenburgh (Hunter Douglas – Projektmanager), Leendert Fase (Elcee Holland – Produkt manager Lagertechnik), Rob Faes (Elcee Holland – Account manager Industrie) 

Wir bedanken uns bei Hunter Douglas für die Gastfreundschaft und bei Herr Leeuwenburgh für das Vorstellen der Anwendung.

Nur das Beste,
igus® und die “iglidur® on tour”-crew

 

 

 

[1] http://www.hunterdouglasgroup.com/company/idex, übersetzt

Anwendung – Velomobiel.nl

An einem unser letzten Tage in den Niederlanden besuchten wir Velomobiel.nl und testeten eine Anwendung mit igubal®.

Das iglidur®-Auto trifft das Velomobil namens strada.

 

Velomobiel.nl ist eine Manufaktur für gleichnamige Fahrzeuge. Velomobile basieren auf Zwei- oder Dreiräder, sind pedalbetrieben und durch ihre aerodynamische Hülle charakterisiert. Dadurch ist der Fahrer gegen das Wetter und eventuelle Zusammenstöße geschützt. Die meisten Fahrzeuge sind nur für einen Fahrer und haben drei oder vier Räder. Das kleine Team von Velomobiel.nl repariert kaputte, aber entwickelt und produziert auch neue Fahrzeuge. Dabei ist der Leichtbau essentziell, denn der Fahrer tritt selbst in die Pedalen. igus®-Produkte sind dafür ideal.

Unten – Fertiges Velomobil; Mitte – Innenleben eines Modells mit vier Rädern; Oben – Nahaufnahmen von igubal® (orangene Pfeile)

 

Die vorherige Grafik zeigt, wo die igubal®-Gelenklager verbaut sind. Das untere Bild zeigt ein fertiges Velomobil, welches bereit für den Versand ist. Wenn man die aerodynamische Außenhülle abnimmt, dann kommt das Innenleben zum Vorschein. Dies ist in der Mitte abgebildet und die darauß resultierenden Nahaufnahmen in den oberen Bildern. igubal® wird für die hintere Aufhängung und den Stoßdämpfer genutzt. Durch die Verwendung von igubal® wird sowohl das Gesamtgewicht als auch der Preis reduziert. Weiterhin handelt es sich hierbei um eine Anwendung im Freien und igus®-Produkte sind schmutzabweisend. Schlußendlich ermöglicht die Selbstausrichtung von igubal® eine dauerhafte Verbindung trotz Winkelversatz.

Am Ende unseres Besuches testeten wir ein Fahrzeug am eigenen Leib und veranstalteten ein Wettrennen gegen das iglidur®-Auto. Wer wird wohl gewinnen? Es war ein Kopf-an-Kopf Rennen und das folgende Filmchen gibt die Antwort.

Wir möchten uns bei Velomobiel.nl für den Einblick in die Welt der Velomobile bedanken und dafür, dass wir unseren Selbstversuch durchführen und dokumentieren durften.

Wir wünschen nur das Beste,
igus® und das “iglidur® on tour”-Team

https://youtu.be/65AilwfMDj8

Rückblick Niederlande

Nach dem offiziellen Startschuss im igus® Hauptquartier in Köln, war es an der Zeit für das nächste Land: Die Niederlande!

Wir verbrachten 5 Tage in diesem kleinen Land und durchquerten es mehrere Male. Daher sammelten wir auch über 1000 km auf dem Zähler. Währenddessen besuchten wir zahlreiche Kunden, welche uns Einblicke in ihre beeindruckenden Anwendungen gaben. Deshalb war es möglich viele Interviews zu führen und Videos zu produzieren. Wir werden diese nacheinander veröffentlichen sobald die Erlaubnis des Kunden eingeholt ist.

Neben der Arbeit hatten wir auch etwas Zeit, um Städte wie Rotterdam oder Amsterdam zu erkunden. Die Niederländer sind sehr freundlich und aufgeschlossen. Nichtsdestotrotz ist Amsterdam, durch tausende Fahrräder, unzählige Coffeeshops, öffentliche Urinale und das Rotlichtviertel eine ungewöhnliche, aber quicklebendige Stadt.

Als wir bei dem igus®-Händler Elcee ankamen, wurde das iglidur®-Auto wie eine “Formel Eins”-Legende empfangen. Überall oranger Rauch. Am Nachmittag fand die Pressekonferenz, mit anschließender Scheckübergabe statt, denn igus® und Elcee spendeten zusammen 2.000 Euro an Opkikker.

Am Ende unseres Aufenthaltes besuchten wir die Offshore-Messe, denn dort war auch igus® vertreten. Dabei entdeckten wir eine völlig neue Welt und lernten einige neue Kollegen kennen.

Wir möchten allen niederländischen Kollegen und Kunden danken, denn wir hatten eine tolle Zeit. Unser kleine Rückblick fasst die vergangenen Tage zusammen. Die Anwendungen kommen im Laufe der Zeit!

 

Tschö,

Karl, Nils und Sandor

Spende-3

Wir verbrachten fünf Tage in Holland, sahen viele Anwendungen und fuhren hunderte Kilometer. igus® Niederlande und Elcee (Händler für iglidur®-Gleitlager) spendeten einen Euro pro gefahrenen Kilometer an Opkikker. Dies ist eine Stiftung, welche jährlich einen Opkikkerdag (Opkikker-Tag) veranstaltet. Es ist ein Tag voller Abenteuer für Kinder mit chronischen Erkrankungen und deren Familien.


igus® Niederlande und Elcee spenden 2,000 Euro an Opkikker: Von links nach rechts – Ton van Veldhuijzen (igus® Niederlande), Ruud Sliphorst (Opkikker), Peter Slijkhuis (Elcee)