Von Süden nach Norden und zurück zur Pressekonferenz

Klassische Musik, Kronleuchter und ein Buffet, das seinesgleichen sucht. Nein, ich rede nicht über ein romantisches 5 Sterne Restaurant in Paris, sondern über die Pressekonferenz für iglidur® on tour in Südkorea.

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Die Stimme von Ernie Kim, Geschäftsführer von igus® Korea, fügte sich in die angenehme Atmosphäre, als er die Journalisten begrüßte und damit die insgesamt schon vierte Pressekonferenz für iglidur® on tour eröffnete.

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Insgesamt ware drei Redner geplant. Hyungtea Kim, Produktmanager für Gleitlager, folgte den wärmenden Worten von Ernie. Er stellte neben der breiten Produktpalette auch die vielen Anwendungsmöglichkeit für Gleitlager im Automobilsektor vor.

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Zu guter letzt informierte ich über den Umbau des Autos und teilte meine Erfahrungen der letzten drei Monate (wow, schon drei Monate???? Die Zeit vergeht wie im Flug).

Alles in allem war es eine sehr erfolgreiche Pressekonferenz, bei der wir sogar mehr Journalisten begrüßen konnten, als anvisiert waren.
Es war das erste mal, dass eine Pressekonferenz in der Mitte der Tour statt fand und nicht zum Auftakt. Schon seit fast einer Woche touren wir kreuz und quer durch Korea.
Da Südkorea im Vergleich zu China und Indien winzig ist, konnten wir neben verschiedenen Landschaften auch schon einige historische Sehenswürdikgeiten erkunden.
Da alle unsere Gleitlager korrosionsfrei sind und deshalb Salzwasser problemlos abkönnen, war unser erstes Ziel die Südkoreanische Ostküste.

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Unser erster Stopp war Donghea. Donghea ist eine traditionelle Hafenstadt, die nicht nur eine unbeschreiblich hohe Zahl an Fischrestaurants beherbergt, sondern auch einen wunderschönen Sandstrand, der sich über mehrere Kilometer an der Küste entlang schlängelt.

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Von Donghea fuhren wir weiter entlang der Küste in Richtung Norden. Die Landschaft wandelte sich langsam und wurde gebirgiger. Wir hielten bei einem bekannten Gebirgsmassiv, das mit zu den schönsten gehört, die ich jemals gesehen habe.

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Die Taebaek Gebirgskette liegt in einem Nationalpark. Die einzigartige Form der Berge, die unzähligen Wasserfälle und die Vielfalt an Leben, machen die Gegend zu einer Hauptattraktion für Touristen aus ganz Korea (übrigens ist es sehr einfach Südkoreaner von anderen Touristen zu unterscheiden. Wenn Südkoreaner einen Ausflug in die  Natur machen, dann tragen sie IMMER Trekking Klamotten. Jedenfalls ist das mein Eindruck). Dort erklommen wir den Berg Seoraksan (1708 meters),von wo aus man einen unglaublichen Blick auf die umliegenden Täler hatte.

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Nachdem wir unter Mühen und Not den Gipfel bezwangen und dort eine igus® Flagge platzieren (Ich bin mir sicher, dass die dort für die Ewigkeit stehen wird. In 2000 Jahren wird das ein bekannter Pilgerort sein), begaben wir uns weiter nordwärts. Eigentlich so weit nördlich, bis wir den Punkt erreichten, an dem wir nicht mehr weiter kamen.

https://youtu.be/XdjDc1GEAWU

Ich brauche euch sicherlich nicht zu erzählen, dass Korea in Nord- und Südkorea geteilt ist und das die Grenze, die am stärksten “bewaffnete” Grenze der Welt ist. Nach dem Korea Krieg in den fünfziger Jahren wurde ein Pufferzone eingerichtet, die 248km lang und vier Kilometer breit ist. Diese Zone, auch demilitarisierte Zone genannt, wurde nach dem Krieg zwischen Südkorea, Nordkorea, China und den Vereinten Nationen ausgehandelt. Nachdem man unser Auto registriert hatte, konnten wir mit iglidur® bis zum südkoreanischen Grenzzaun vordringen.

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Seit der Existenz der Grenze hat der Süden vier Tunnel entdeckt, die von Nordkorea als Invasionstunnel gedacht waren und um Spione und Saboteure in den Süden zu schmuggeln. Wir hatten die Möglichkeit den Tunnel zu besichtigen, der als letztes entdeckt wurde.

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Wir befinden uns gerade in Seoul. Man hat nirgendwo im Lande das Gefühl, dass Nordkorea und Südkorea offiziell noch im Krieg sind. Nur wenn man ganz genau hinschaut, kann man sehen, dass diverse Sicherheitsmaßnahmen für einen möglichen Krieg oder Angriff getroffen wurden.
Diese Vorrichtung für Raketen befindet sich auf einem Hügel über Seoul und dient dem Zweck feindliche Geschosse rechtzeitig abzufangen.

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Das war es erstmal wieder von mir,

Ich halte euch wie immer auf dem Laufenden,

euer Sascha

Zum Ende der Tour mal eine andere Seite von China

Wir bieten High Quality Produkte für eine große Palette an Anwendungen. Für die Verpackungsindustrie, die Textilindustrie, die Automobilindustrie und viele mehr…Kunden aus der ganzen Welt vertrauen auf igus®. So mancher nutzt unsere Produkte für sehr spezielle Anwendungen. So unter anderem ein Marktführer für Labor-Testmaschinen, die Verpackungen für die Verpackungsindustrie testen.

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Der Kunde verwendet verschiedene drylin® Systeme. Eine der Maschinen testet Material auf seine Verschleißfestigkeit. Im ersten Schritt wird die Verpackung befestigt. Im zweiten Schritt reibt eine Platte etwa tausend mal über das Produkt. Nach den tausend Einheiten wird die Differenz zwischen Ausgangswert und Endwert ermittelt und so der Verschleiß bestimmt. Die reibungslose und leise Bewegung der Platte wird dabei durch drylin® N sicher gestellt. Für mehr Informationen zu drylin® N siehe: http://www.igus.de/wpck/1969/drylin_n?C=DE&L=de

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Eine weitere Maschine, die die Abreibfestigkeit von Gummi testet, nutzt drylin® W. Drylin® W, das sich als vorfektioniertes ganzheitliches System auszeichnet, bewegt den Gummi etwa tausend mal. Wie schon bei der oben genannten Maschine wird danach die Differenz von Ausgangswert und Endwert ermittelt, um die Verschleißfestigkeit zu ermitteln. Für mehr Informationen zu drylin W siehe: http://www.igus.de/wpck/1994/drylin_w?C=DE&L=de

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Unser Kunde ist so von igus® Produkten überzeugt, dass er sie schon seit mehr als zehn Jahren für seine Maschinen verwendet. So betonte der führende Ingenieur vor allem die Zuverlässigkeit. Er stellte heraus, dass es in den ganzen zehn Jahren noch nie ein Problem gab. Finde heraus, welche weiteren Vorteile igus® bietet:

Auf dem gesamten Trip habe ich euch nur die Moderne Seite Chinas gezeigt. Um ehrlich zu sein, man wird die alte traditionelle Seite kaum an der Küste finden. Wir hatten lediglich auf dem Rückweg, den wir übers Landesinnere gewählt hatten, die Chance eine solche Seite kennen zu lernen. Daher kann ich euch erst zum Ende der Reise eine Seite zeigen, die ihr bisher im Blog sicher noch nicht so wahrgenommen habt.
Suzhou hat mehr als 2500 Jahre Geschichte auf dem Buckel. Im allgemeinen Sprachgebrauch ist Suzhou als Venedig im “Osten” bekannt. Die Stadt ist von vielen Kanälen durchzogen, was ein wenig an das italienische Original erinnert.

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Was mich besonders an Suzhou fasziniert hat, waren die alten traditionellen Gebäude und die Ruhe, die die Menschen ausstrahlten. Man fühlt sich ein wenig in der Zeit zurück versetzt. Der Eindruck verstärkt sich vor allem, wenn man sich vor Augen führt, dass Shanghai nicht weit entfernt liegt. Shanghai mit seinen zig Millionen von Einwohnern und seinen Wolkenkratzern verkörpert genau das Gegenteil von Suzhou. Suzhou war ein sehr schöner letzter Stopp auf unserer China Tour.

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Es kommt mir unwirklich vor, dass die China Tour schon am Ende ist. Die Zeit verging einfach mal wieder rasend schnell. Ich schreibe euch gerade aus Shanghai. Es ist Zeit für mich Abschied von den Chinesischen Kollegen zu nehmen, die mich so gut aufgenommen und unterstützt haben. Ebenso ist die Zeit gekommen mich von iglidur® zu verabschieden (zum Glück jedoch nur für einige Tage). Es war ein super Trip.

Bis in Korea dann,

euer Sascha

Perfektion

Umgeben von blühenden Bäumen hatten dutzende von Kunden die Chance, sich unsere Produkte anzuschauen und Rat für ihre Anwendungen zu erhalten.

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Einer von ihnen war Mr. Wei. Er arbeitet in der Design Abteilung des größten Produzenten für landwirtschaftliche Maschinen in China. Als ein Spezialist für Traktoren ist er mit sehr vielen igus® Produkten vertraut. “Wir benutzen igus® Produkte in einer Vielzahl von Anwendungen”, sagte er. ” Wir haben eure Lager unter anderem bei uns in der Traktorleiter, am Fenster, in den Türangeln und im Dieselmotor”. Mr. Wei verwendet igus® Lager wo immer es möglich ist. Sein Fazit: “Sie haben eine sehr hohe Qualität”. Er weiß wovon er spricht, denn während seines Studiums in Deutschland ist er schon mit sehr vielen high-quality Produkten in Kontakt gekommen. Diese Zeit hat ihn geprägt. Natürlich hat er damals auch Deutsch gelernt, was er im folgenden Interview unter Beweis stellt:

https://youtu.be/M5ucaN7hCvw

Etwas das man mit China verbindet sind jahrtausendalte Traditionen. Ein eindrucksvolles Relikt aus der Vergangenheit ist der Shaolin Mönch. Sie sind Diener Buddhas und weltweit für ihr Kung Fu bekannt.

Perfektion.3 Perfektion.4

Shaolins besitzen lediglich ein Kloster auf der Welt. Dieses befindet sich nahe der Stadt Dengfeng im Osten Chinas. Studien gehen davon aus, dass das Kloster schon im Jahre 477 nach Christus existierte (was im übrigen schon mehr als 1500 Jahre zurück liegt).

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Es gibt keinen eindeutigen Beleg da drüber, wann die ersten buddhistischen Mönche begannen Kung Fu zu erlenen. Einige Quellen gehen davon aus, dass schon im Jahre 600 nach Christus dreizehn Mönche als Krieger das Kloster verließen und den Kaiser im Krieg unterstützten. Spätestens seit diesem Zeitraum streben sie der Perfektion in der Kampfkunst entgegen.

Perfektion.6Friedhof auf dem Tempelgelände. Die höhe der Grabsteine drückt sich im “Rang” des Mönches aus.

In den 60er Jahren wurde das Kloster im Zuge der Kulturrevolution fast vollständig zerstört. Erst deutlich später wurde es wieder errichtet und ist seit den neunziger Jahren für Besucher geöffnet (Trotz den Mönchen, die dort leben).  Seitdem gibt es innerhalb des Ordens eine große Diskussion über die korrekte Handhabe der Traditionen. Der derzeitige Vorsteher geht einen sehr kommerziellen Weg. Shaolins touren durch die Welt und haben Aufführen in Las Vegas, der Tempel ist ein Touristenmecca, Shaolins geben kostenlose Kampfshows und zwei Seilbahnen bringen Besucher zu einem alten Tempelkomplex auf dem Shaoshi Berg.

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Anfangs konnte ich es nicht glauben den Tempel vor mir zu haben. Alles wirkte eher wie ein “Shaolin Bereich” im Disneyland. Von dem kulturellen Schatz, den es zu bewahren gilt, war nur noch die “Fassade” übrig (Dies ist auch eine Einschätzung, die viele unserer Chinesischen Kollegen teilen). Selbst die normalen Mitarbeiter, die z.B. die Tickets verkaufen, waren gekleidet wie Shaolin Mönche. Es ist jedem selbst überlassen das zu beurteilen.

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Nichtsdestotrotz sind die Fähigkeiten der Mönche einfach unglaublich. In zwanzig anliegenden Kung Fu Schulen werden zukünftige Shaolin “Krieger” ausgebildet.

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Eine dieser Schulen öffnete ihre Pforten und hieß iglidur® on tour willkommen.

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Beide, igus® und zukünftige Shaolin Kämpfer streben nach Perfektion. Da war es nur folgerichtig, dass Auto und Shaolin sich mal begegnen.

https://youtu.be/eGIQYZJy2dE

Eine andere Tradition, die sicherlich noch keine 1500 Jahre alt ist (Ich habe das zwar nicht nachgeschlagen, aber ich gehe einfach mal davon aus), ist das weitverbreitete “square dancing”. Früh am Morgen sowie nach Sonnenuntergang versammeln sich Menschen auf den Plätzen in der Stadt (vor allem in kleinen chinesischen “Provinzstädtchen” mit 3-4 Millionen Einwohnern), um zusammen zu tanzen. Entweder tanzt man für sich selbst oder aber mit einem Partner.

https://youtu.be/KVy8wdNih0I

Während die “ältere” Generation ihre Abende auf den Plätzen verbringt, trifft sich die Jugend zum KTV. KTV ist Karaoke. Jede Gruppe bekommt einen Raum, der mit Fernseher, Musikanlage und Mikrofonen bestückt ist.

Das war es wieder einmal von mir.

Bis demnächst dann,

euer Sascha

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WHAT HAPPENED TO NACY????????????????????

Before

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After:

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Advantages of iglidur® in the “hair industry”:

 

– iglidur goes easy on neck and back (about seven times lighter than metal)

– No lubrication in form of hairspray needed anymore (self-lubricating)

– No removing necessary. You can wear it under shower and even while swimming (iglidur is corrosion free)

– No taking off in deserts required either (iglidur can easily endure high heat)

– If you feel like not having a shower, NO PROBLEM! (iglidur is dirt resistant)

– A good alternative to bicycle helmet (iglidur is vibration dampening)

– Very pretty (iglidur is sexy in every kind of application)

– NO CHANGING AT ALL NECESSARY (iglidur has a longer life than every living species, including humans)

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Jinan – Taian – Beijing (600km)

Von Jinan begaben wir uns nach Taian, wo wir einen Kunden besuchten, der auf Etikettiermaschinen spezialisiert ist.
Mr Ji, der die Firma vor etwa fünfzehn Jahren gründete, hat erst kürzlich zu igus® gefunden.

Er suchte nach Wegen die Qualität seiner Maschinen zu verbessern. Er plant mehr davon im Ausland zu verkaufen. Ein großer Nachteil war, dass seine Etikettiermaschinen regelmäßig neu geschmiert werden mussten. Eines Tage tauschte er dann testweise einige seiner Metalllager gegen iglidur® J Lager aus.

Da alle unsere Gleitlager selbstschmierend sind, konnte er das Schmierproblem lösen. Als wir uns mit ihm darüber unterhielten, fügter er hinzu, dass er sehr positiv von der langen Laufzeit unserer Produkte überrascht war. Ebenso hätten unsere Produkte einen schönen weiteren Effekt. Sie würden seine Maschinen leiser machen. Igus® Gleitlager halfen ihm somit die Qualität seiner Maschinen zu verbessern.

In der kommenden Zeit will er prüfen, wo er weitere igus® Lager verwenden kann.

Jinan - Taian - Beijing (600km)

Die Stadt Taian ist in China ziemlich bekannt. Sie liegt am Fuß eines heiligen Berges, dem Tai Shan.

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Der Tai Shain ist einer der fünf heiligen Berge des Daoismus und seit 1987 UNESCO Weltkulturerbe. Mit seinen 1545 Metern ist er zwar nicht besonders hoch, auch wenn er im alten China als höchster Berg der Erde galt, aber er ist seit mehr als 3000 Jahren ein begehrtes Ziel von Pilgern. Was kann man erwarten, wenn man den bekanntesten Berg im bevölkerrungsreichsten Land der Welt besucht? Natürlich verdammt viele Besucher.

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Es gibt zwei Möglichkeiten den Berg zu besteigen. Entweder man wählt die mehr als 6000 Stufen oder die Seilbahn. Natürlich, wenn wir mehr Zeit gehabt hätten, dann hätten wir die Stufen genommen 😉 So mussten wir leider Gottes auf den schnellen und bequemen Lift ausweichen. Da es schwierig war das Auto in einer Seilbahn unter zu bringen, habe ich stattdessen eine dry-tech Box mit genommen. Iglidur® sollte auf dem bekanntesten Berg in China gewesen sein.

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Auf dem Berg selbst findet man neben unzähligen Touristen ein paar sehr schöne Tempel und einen super Ausblick.

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Eine Sache, die ich an China zu schätzen gelernt habe, ist das Essen. Es ist ziemlich leicht, lecker und sehr vielfältig. Vielfältig heißt, dass es auch für uns sehr ungewöhnliche Dinge gibt. Ich konnte mich nicht überwinden, die angeblich potenzsteigernden Schaafshoden zu essen, aber ich habe mich an Insekten versucht. Die waren sehr knusprig, eigentlich wie Chips. Auch wenn ich normale Chips vorziehe, so waren sie doch besser als zuerst angenommen.

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Essen ist etwas, wo sich auch so mancher Kundenbesuch drum dreht. Viele Firmen haben eigene Restaurants. Normalerweise, nachdem wir den halben Tag beim Kunden verbracht haben, lädt der Kunde uns zum Mittagessen ein. Ich weiß nicht warum jeder Kunde mir Bier aufzwingen möchte. Vielleicht greift da das Vorurteil, dass Deutsche jeden Tag Bier trinken (was auch so mancher Kollege zuerst angenommen hatte).

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Das war es erstmal von mir,

Ich halte euch wie immer auf dem Laufenden. Das nächste mal könnt ihr iglidur® in Beijing sehen sowie hoffentlich auch an der Chinesischen Mauer.

Bis dann,

euer Sascha

Shanghai – Quingdao (725km)

Ich kann immer noch nicht glauben, dass wir es wirklich geschafft haben. Ich sitze gerade im Auto und iglidur® FÄHRT vor mir.

Shanghai - Quingdao (725km)

Lasst mich euch erzählen, was so besonders da dran ist. Dienstag standen wir bei der chinesischen Version des Straßenverkehrsamtes und wollten unsere Fahrerlaubnis abholen. Unglücklicherweise, so hieß es dann, gäbe es Komplikationen mit unserem Fall und sie könnten uns keine ausstellen. Wenn wir mit einem deutschen Auto in China fahren wollen, dann benötigen wir eine Genehmigung, die nur vom Verkehrsministerium in Peking ausgestellt werden kann. Der absolute worst case.

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Was unsere Chinesischen Kollegen dann auf die Beine stellten war einfach unglaublich. Unsere Jungs in Peking verbrachten fast eine gesamte Woche bei Pekinger Behörden und unsere Shanghai Fraktion arbeitete Tag und Nacht, mit Unterstützung aus Deutschland, da dran unsere Dokumente zu modifizieren. Freitag Abend hieß es noch, dass es unwahrscheinlich wird eine Fahrerlaubnis zu erhalten. Samstag morgen dann der überraschende Anruf. Wir haben sie!

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Wirklich just in time für den Trip. Der “Showtruck”, ein eigens für die Tour entworfener Truck, der voll mit igus® Produkten ist, hatte Shanghai schon in Richtung Quingdao verlassen. Wir folgten dann am Abend. Auf Grund der Genehmigungsprobleme war es uns nicht möglich die Zeit in Shanghai so zu nutzen, wie wir es gerne getan hätten. Nichtsdestotrotz konnte ich Shanghai nicht verlassen, ohne iglidur® wenigstens mal kurz in Downtown zu sehen (Übrigens, Shanghai ist mit 22 Millionen Einwohnern die sechsgrößte Stadt der Welt, wenn man nach dem städtischen Einzugsgebiet geht (über 400 Personen je Quadratkilometer)). Außer Shanghai downtown haben wir von dieser unglaublichen Stadt leider nicht viel gesehen. Ich werde euch dafür dann mehr von Peking zeigen.

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Wir sind gerade auf dem Weg nach Quingdao. Quingdao liegt am Gelben Meer und ist mitunter die wichtigste Chinesische Hafenstadt.  Mit über acht Millionen Einwohnern geht Quingdao eher als mittelgroße Stadt durch (Meine Kollegen hier haben gelacht, als ich erzählte, dass Berlin mit 3,5 Millionen Einwohnern die mit Abstand größte Stadt in Deutschland ist). Quingdao ist historisch mit Deutschland verbunden. Es war Teil deutscher Kolonie bis 1914. Dementsprechend ist es nicht verwunderlich, dass es dort auch eine Brauerei gibt, die seit 1903 nach deutschem Reinheitsgebot braut (Tsingtao). Vielleicht liegt es an der deutschen Brauerei oder es ist reiner Zufall, dass ein deutscher igus® Händler in Quingdao lebt, der uns gerne treffen möchte.

Ich würde den Blog gerne nutzen, um euch in Zukunft in ein bis zwei Sätzen ein paar Leute vorzustellen, die in unserem Projekt involviert sind. Ich fange mit Carte an. Carte ist dreißig Jahre und arbeitet seit 2011 für igus® als Verkäufer für den Automotive Bereich. Vielleicht wird er mich die gesamte China tour begleiten, Also vermutlich ein Gesicht, das ihr noch öfters sehen werdet.
Als ich ihn nach seiner sportlichen Leidenschaft gefragt habe, da meinte er nur: Kundenbesuche!
Vorbildlich Kundenbesuche als sportlliche Leidenschaft zu sehen (vielleicht hat er mich aber auch einfach nur falsch verstanden 🙂  ).

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Im nächsten Eintrag werde ich euch verraten, ob die Hauptstraße in Quingdao immer noch “Marktstraße” heißt.

Bis dann,

euer Sascha

Igus Indien nimmt Abschied!

Unvorstellbar, dass die Indien Tour schon vorbei ist. Es fühlt sich komisch an auf der Straße kein Hupen zu hören. Ich denke das “rumgehupe” bleibt etwas, das ich auf immer mit Indien in Verbindung setzen werde.

Natürlich hat sich igus Indien ordentlich von iglidur® verabschiedet. Einen Tag bevor wir unser Auto dem Zoll übergaben, veranstalteten wir ein kleines “Goodbye” Event. Hier einige Eindrücke und Highlights, die ich gerne mit euch teilen würde:

Zum Auftakt begleitete eine südindische Band iglidur® zum Ehrenplatz vor der Tribüne. Dort empfingen unser Auto, neben igus Indien, auch geladene Gäste und Journalisten.

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Nach einer Eröffnungszeremonie mit einer traditionellen Tanzshow…

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…begannen wir unser Programm. Erster Punkt, die manus Gewinner. Aus gegebenen Anlass haben wir das Ende der Indien tour mit der Vergabe verknüpft.

Gold und 100.000 Rupies gingen an Herrn Harshwardhan Gupta, bzw. an seine Tochter (rechts). Tragischerweise ist Herr Gupta die Nacht zuvor verstorben. Herr Gupta hat eine Schneidemaschine perfektioniert, bei der er zwar vor allem von Drylin® Gebrauch machte, aber auch noch unzählige andere Teile verwendete. (Neubauplan Automation).

Silber und 75.000 Rupies waren der Verdienst von Herr Munir Pansare (Tata Motors), der unter Verwendung von iglidur® JVSM eine Geräuschreduzierung für eine Lenksäule erzielen konnte (Mitte).

Zu guter Letzt gebührte Frau Manhari Govankop (Mahindra & Mahindra) die Ehre, Bronze und 50.000 Rupies für eine Traktoranwendung entgegen zu nehmen. Bei der Anwendung machte sie Gebrauch von igubal® WGRM.

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Nach der Preisvergabe erhielten Kinder, die in Heimen und auf der Straße leben, in Form von dem Freiwilligennetzwerk make a difference zusätzlicheUnterstützung. Make a difference erhielt von igus Deutschland 4600€ Euro, die durch die gefahrenen Kilometer in Indien zustande kamen. Zusätzlich spendete igus Indien 100 weitere Rupies für jeden gefahrenen Kilometer. Isgesamt kamen damit 851.000 Rupies zustande, was in etwa 10.000€ entspricht! Mit dem Geld wird die Schulausbildung von dutzenden Kindern gesichert.

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Es war ein sehr erfolgreicher Start unserer iglidur® on tour Weltreise. Dies war nur möglich, auf Grund des außergewöhnlichen Einsatzes vom gesamten igus Indien Team.

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Danke auch nochmal für eure wahnsinns Gastfreundlichkeit und eure Unterstützung. Ich habe mich vom ersten Moment an willkommen gefühlt.

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Nächster Stopp ist Shanghai. Bis in ein paar Tagen dann.

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Euer Sascha