Von Süden nach Norden und zurück zur Pressekonferenz

Klassische Musik, Kronleuchter und ein Buffet, das seinesgleichen sucht. Nein, ich rede nicht über ein romantisches 5 Sterne Restaurant in Paris, sondern über die Pressekonferenz für iglidur® on tour in Südkorea.

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Die Stimme von Ernie Kim, Geschäftsführer von igus® Korea, fügte sich in die angenehme Atmosphäre, als er die Journalisten begrüßte und damit die insgesamt schon vierte Pressekonferenz für iglidur® on tour eröffnete.

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Insgesamt ware drei Redner geplant. Hyungtea Kim, Produktmanager für Gleitlager, folgte den wärmenden Worten von Ernie. Er stellte neben der breiten Produktpalette auch die vielen Anwendungsmöglichkeit für Gleitlager im Automobilsektor vor.

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Zu guter letzt informierte ich über den Umbau des Autos und teilte meine Erfahrungen der letzten drei Monate (wow, schon drei Monate???? Die Zeit vergeht wie im Flug).

Alles in allem war es eine sehr erfolgreiche Pressekonferenz, bei der wir sogar mehr Journalisten begrüßen konnten, als anvisiert waren.
Es war das erste mal, dass eine Pressekonferenz in der Mitte der Tour statt fand und nicht zum Auftakt. Schon seit fast einer Woche touren wir kreuz und quer durch Korea.
Da Südkorea im Vergleich zu China und Indien winzig ist, konnten wir neben verschiedenen Landschaften auch schon einige historische Sehenswürdikgeiten erkunden.
Da alle unsere Gleitlager korrosionsfrei sind und deshalb Salzwasser problemlos abkönnen, war unser erstes Ziel die Südkoreanische Ostküste.

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Unser erster Stopp war Donghea. Donghea ist eine traditionelle Hafenstadt, die nicht nur eine unbeschreiblich hohe Zahl an Fischrestaurants beherbergt, sondern auch einen wunderschönen Sandstrand, der sich über mehrere Kilometer an der Küste entlang schlängelt.

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Von Donghea fuhren wir weiter entlang der Küste in Richtung Norden. Die Landschaft wandelte sich langsam und wurde gebirgiger. Wir hielten bei einem bekannten Gebirgsmassiv, das mit zu den schönsten gehört, die ich jemals gesehen habe.

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Die Taebaek Gebirgskette liegt in einem Nationalpark. Die einzigartige Form der Berge, die unzähligen Wasserfälle und die Vielfalt an Leben, machen die Gegend zu einer Hauptattraktion für Touristen aus ganz Korea (übrigens ist es sehr einfach Südkoreaner von anderen Touristen zu unterscheiden. Wenn Südkoreaner einen Ausflug in die  Natur machen, dann tragen sie IMMER Trekking Klamotten. Jedenfalls ist das mein Eindruck). Dort erklommen wir den Berg Seoraksan (1708 meters),von wo aus man einen unglaublichen Blick auf die umliegenden Täler hatte.

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Nachdem wir unter Mühen und Not den Gipfel bezwangen und dort eine igus® Flagge platzieren (Ich bin mir sicher, dass die dort für die Ewigkeit stehen wird. In 2000 Jahren wird das ein bekannter Pilgerort sein), begaben wir uns weiter nordwärts. Eigentlich so weit nördlich, bis wir den Punkt erreichten, an dem wir nicht mehr weiter kamen.

https://youtu.be/XdjDc1GEAWU

Ich brauche euch sicherlich nicht zu erzählen, dass Korea in Nord- und Südkorea geteilt ist und das die Grenze, die am stärksten “bewaffnete” Grenze der Welt ist. Nach dem Korea Krieg in den fünfziger Jahren wurde ein Pufferzone eingerichtet, die 248km lang und vier Kilometer breit ist. Diese Zone, auch demilitarisierte Zone genannt, wurde nach dem Krieg zwischen Südkorea, Nordkorea, China und den Vereinten Nationen ausgehandelt. Nachdem man unser Auto registriert hatte, konnten wir mit iglidur® bis zum südkoreanischen Grenzzaun vordringen.

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Seit der Existenz der Grenze hat der Süden vier Tunnel entdeckt, die von Nordkorea als Invasionstunnel gedacht waren und um Spione und Saboteure in den Süden zu schmuggeln. Wir hatten die Möglichkeit den Tunnel zu besichtigen, der als letztes entdeckt wurde.

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Wir befinden uns gerade in Seoul. Man hat nirgendwo im Lande das Gefühl, dass Nordkorea und Südkorea offiziell noch im Krieg sind. Nur wenn man ganz genau hinschaut, kann man sehen, dass diverse Sicherheitsmaßnahmen für einen möglichen Krieg oder Angriff getroffen wurden.
Diese Vorrichtung für Raketen befindet sich auf einem Hügel über Seoul und dient dem Zweck feindliche Geschosse rechtzeitig abzufangen.

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Das war es erstmal wieder von mir,

Ich halte euch wie immer auf dem Laufenden,

euer Sascha

Gosa DE

Wir haben insgesamt schon mehr als 10.000km gemeistert. Und das nicht nur auf normalen, sondern auch auf unbefestigten Straßen. Manche waren dabei schon mehr Schlammpiste als Straße. Wir sind durch die Indische Wüste gerast, haben das Auto am Strand gefahren sowie entlang eindrucksvoller Gebirgslandschaften. Selbstverständlich sind unsere Gleitlager in bester Verfassung. Die sind deutlich höhere Belastungen gewöhnt. Gestern hat die Tour in Korea gestartet, wo wir mindestens weitere 2000km anpeilen.

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Auch wenn es noch ziemlich kalt ist, so hat der Frühling doch sein erstes Werk vollbracht. Überall auf dem Weg findet man diese schönen, blühenden Bäume.

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Wir verließen unsere Niederlassung mehr oder weniger direkt als ich anreiste. Unser erstes Ziel war Asan. Da ich nun Chinesische Maßstäbe gewöhnt bin, würde ich sagen, dass Asan mit seinen 290000 Einwohnern eher als kleines Dorf, denn als Stadt durch geht.

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Wir haben Kunden auf der ganzen Welt. So auch in dem kleinen Dorf Asan. Dort hatte die Firma Leepak die Ehre eines orange-farbenen Besuches. Leepak ist führend in der Herstellung von rotierenden Verpackungsmachinen. Ihre Produktpalette reicht von Einfüllvorrichtungen über Vakuumverpackungsmaschinen bis hin zu Verschließmaschinen für Lebensmittel.
Da die Maschinen hauptsächlich mit Lebensmitteln arbeiten, werden Lager benötigt, die vor allem korrosionsfrei sind. Igus® Produkte bieten nicht nur korrosionsfreiheit, sondern darüber hinaus auch weitere wichtige Vorteile. Finde heraus was für Herr Lee Sangkun, Vizepräsident von Leepak, besonders hervorzuheben ist…

https://youtu.be/0SCdkj86oAc

…und wie lange Leepak schon auf igus® setzt:

https://youtu.be/OYgl42o6-xA

In Asan hatte ich die Chance richtiges Koreanisches Barbecue kennen zu lernen. Ich liebe es. Im Grunde hat man viel Fisch, Fleisch und Gemüse und in der Mitte des Tisches einen Grill, auf dem die Bedienung das Essen zubereitet.

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Eines meiner Favoriten ist Kimchi. Kimchi ist eine traditionelle Beilage, die man eigentlich mit allem essen kann. Hauptsächlich ist es in Salzwasser eingelegter Kohl, den man dann z.B. aufs Fleisch legen.
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/a/a3/Gimchi.jpg

Es ist eine neue Erfahrung für mich das igllidur® fahrbereit ist, wenn ich im Land eintreffe. Dieses mal lief alles sehr problemlos. Wir mussten keine zwei Tage im Zollamt vor uns hin vegetieren und hatten keinerlei Probleme eine Fahrerlaubnis zu bekommen. Ich erwarte, dass auch weiterhin alles wie geschmiert läuft. Immerhin hat igus® Korea eine Schamanen Zeremonie abgehalten, die das Auto gegen jegliche Art von Unglück schützen soll.

Um göttlichen Schutz zu erhalten, mussten wir diverse Götter im Himmel und auf der Erde anbeten. Eigentlich alle, die über das Leben auf der Erde bestimmen. Die Zeremonie, die wir in diesem Sinne abhielten, wird “Gosa” genannt. Die verschiedenen Schritte einer traditionellen Gosa Zeremonie werden von einem Zeremonieleiter durchgeführt. In unserem Fall war das unser Niederlassungsleiter Ernie Kim.

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Auf einem Tisch wird neben verschiedenen Speisen (Früchte, Reis etc.) ein Schweinekopf positioniert. Der Schweinekopf repräsentiert Geld und Fruchtbarkeit. Die Idee dahinter kommt daher, dass Schweine ungewöhnlich viel Nachwuchs werfen und von einem Wort, das ursprünglich aus dem Chinesischen stammt. Das Wort “Don” bedeutet im Koreanischen sowohl Schwein als auch Geld.

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Es ist Tradition Geld in den Mund und die Ohren vom Schwein zu stecken.

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Danach kniet man nieder und betet.

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Wenn das Ritual beendet ist, werden die Gaben verspeist (Inklusive Schweinekopf). In unserem Fall haben wir die Nachbarschaft dazu eingeladen.
Nachdem unser Auto von diversen Göttern gesegnet wurde, rundete eine traditionelle Koreanische Band das Programm ab.

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Mit göttlichem Schutz starten wir heute ins Wochenende. Wir planen einige sehr vielversprechenden Plätze und Sehenswürdigkeiten zu besuchen.

Ich halte euch wie immer auf dem Laufenden und erzähle euch mehr dazu im nächsten Blogeintrag,

euer Sascha

Zum Ende der Tour mal eine andere Seite von China

Wir bieten High Quality Produkte für eine große Palette an Anwendungen. Für die Verpackungsindustrie, die Textilindustrie, die Automobilindustrie und viele mehr…Kunden aus der ganzen Welt vertrauen auf igus®. So mancher nutzt unsere Produkte für sehr spezielle Anwendungen. So unter anderem ein Marktführer für Labor-Testmaschinen, die Verpackungen für die Verpackungsindustrie testen.

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Der Kunde verwendet verschiedene drylin® Systeme. Eine der Maschinen testet Material auf seine Verschleißfestigkeit. Im ersten Schritt wird die Verpackung befestigt. Im zweiten Schritt reibt eine Platte etwa tausend mal über das Produkt. Nach den tausend Einheiten wird die Differenz zwischen Ausgangswert und Endwert ermittelt und so der Verschleiß bestimmt. Die reibungslose und leise Bewegung der Platte wird dabei durch drylin® N sicher gestellt. Für mehr Informationen zu drylin® N siehe: http://www.igus.de/wpck/1969/drylin_n?C=DE&L=de

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Eine weitere Maschine, die die Abreibfestigkeit von Gummi testet, nutzt drylin® W. Drylin® W, das sich als vorfektioniertes ganzheitliches System auszeichnet, bewegt den Gummi etwa tausend mal. Wie schon bei der oben genannten Maschine wird danach die Differenz von Ausgangswert und Endwert ermittelt, um die Verschleißfestigkeit zu ermitteln. Für mehr Informationen zu drylin W siehe: http://www.igus.de/wpck/1994/drylin_w?C=DE&L=de

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Unser Kunde ist so von igus® Produkten überzeugt, dass er sie schon seit mehr als zehn Jahren für seine Maschinen verwendet. So betonte der führende Ingenieur vor allem die Zuverlässigkeit. Er stellte heraus, dass es in den ganzen zehn Jahren noch nie ein Problem gab. Finde heraus, welche weiteren Vorteile igus® bietet:

Auf dem gesamten Trip habe ich euch nur die Moderne Seite Chinas gezeigt. Um ehrlich zu sein, man wird die alte traditionelle Seite kaum an der Küste finden. Wir hatten lediglich auf dem Rückweg, den wir übers Landesinnere gewählt hatten, die Chance eine solche Seite kennen zu lernen. Daher kann ich euch erst zum Ende der Reise eine Seite zeigen, die ihr bisher im Blog sicher noch nicht so wahrgenommen habt.
Suzhou hat mehr als 2500 Jahre Geschichte auf dem Buckel. Im allgemeinen Sprachgebrauch ist Suzhou als Venedig im “Osten” bekannt. Die Stadt ist von vielen Kanälen durchzogen, was ein wenig an das italienische Original erinnert.

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Was mich besonders an Suzhou fasziniert hat, waren die alten traditionellen Gebäude und die Ruhe, die die Menschen ausstrahlten. Man fühlt sich ein wenig in der Zeit zurück versetzt. Der Eindruck verstärkt sich vor allem, wenn man sich vor Augen führt, dass Shanghai nicht weit entfernt liegt. Shanghai mit seinen zig Millionen von Einwohnern und seinen Wolkenkratzern verkörpert genau das Gegenteil von Suzhou. Suzhou war ein sehr schöner letzter Stopp auf unserer China Tour.

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Es kommt mir unwirklich vor, dass die China Tour schon am Ende ist. Die Zeit verging einfach mal wieder rasend schnell. Ich schreibe euch gerade aus Shanghai. Es ist Zeit für mich Abschied von den Chinesischen Kollegen zu nehmen, die mich so gut aufgenommen und unterstützt haben. Ebenso ist die Zeit gekommen mich von iglidur® zu verabschieden (zum Glück jedoch nur für einige Tage). Es war ein super Trip.

Bis in Korea dann,

euer Sascha

Perfektion

Umgeben von blühenden Bäumen hatten dutzende von Kunden die Chance, sich unsere Produkte anzuschauen und Rat für ihre Anwendungen zu erhalten.

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Einer von ihnen war Mr. Wei. Er arbeitet in der Design Abteilung des größten Produzenten für landwirtschaftliche Maschinen in China. Als ein Spezialist für Traktoren ist er mit sehr vielen igus® Produkten vertraut. “Wir benutzen igus® Produkte in einer Vielzahl von Anwendungen”, sagte er. ” Wir haben eure Lager unter anderem bei uns in der Traktorleiter, am Fenster, in den Türangeln und im Dieselmotor”. Mr. Wei verwendet igus® Lager wo immer es möglich ist. Sein Fazit: “Sie haben eine sehr hohe Qualität”. Er weiß wovon er spricht, denn während seines Studiums in Deutschland ist er schon mit sehr vielen high-quality Produkten in Kontakt gekommen. Diese Zeit hat ihn geprägt. Natürlich hat er damals auch Deutsch gelernt, was er im folgenden Interview unter Beweis stellt:

https://youtu.be/M5ucaN7hCvw

Etwas das man mit China verbindet sind jahrtausendalte Traditionen. Ein eindrucksvolles Relikt aus der Vergangenheit ist der Shaolin Mönch. Sie sind Diener Buddhas und weltweit für ihr Kung Fu bekannt.

Perfektion.3 Perfektion.4

Shaolins besitzen lediglich ein Kloster auf der Welt. Dieses befindet sich nahe der Stadt Dengfeng im Osten Chinas. Studien gehen davon aus, dass das Kloster schon im Jahre 477 nach Christus existierte (was im übrigen schon mehr als 1500 Jahre zurück liegt).

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Es gibt keinen eindeutigen Beleg da drüber, wann die ersten buddhistischen Mönche begannen Kung Fu zu erlenen. Einige Quellen gehen davon aus, dass schon im Jahre 600 nach Christus dreizehn Mönche als Krieger das Kloster verließen und den Kaiser im Krieg unterstützten. Spätestens seit diesem Zeitraum streben sie der Perfektion in der Kampfkunst entgegen.

Perfektion.6Friedhof auf dem Tempelgelände. Die höhe der Grabsteine drückt sich im “Rang” des Mönches aus.

In den 60er Jahren wurde das Kloster im Zuge der Kulturrevolution fast vollständig zerstört. Erst deutlich später wurde es wieder errichtet und ist seit den neunziger Jahren für Besucher geöffnet (Trotz den Mönchen, die dort leben).  Seitdem gibt es innerhalb des Ordens eine große Diskussion über die korrekte Handhabe der Traditionen. Der derzeitige Vorsteher geht einen sehr kommerziellen Weg. Shaolins touren durch die Welt und haben Aufführen in Las Vegas, der Tempel ist ein Touristenmecca, Shaolins geben kostenlose Kampfshows und zwei Seilbahnen bringen Besucher zu einem alten Tempelkomplex auf dem Shaoshi Berg.

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Anfangs konnte ich es nicht glauben den Tempel vor mir zu haben. Alles wirkte eher wie ein “Shaolin Bereich” im Disneyland. Von dem kulturellen Schatz, den es zu bewahren gilt, war nur noch die “Fassade” übrig (Dies ist auch eine Einschätzung, die viele unserer Chinesischen Kollegen teilen). Selbst die normalen Mitarbeiter, die z.B. die Tickets verkaufen, waren gekleidet wie Shaolin Mönche. Es ist jedem selbst überlassen das zu beurteilen.

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Nichtsdestotrotz sind die Fähigkeiten der Mönche einfach unglaublich. In zwanzig anliegenden Kung Fu Schulen werden zukünftige Shaolin “Krieger” ausgebildet.

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Eine dieser Schulen öffnete ihre Pforten und hieß iglidur® on tour willkommen.

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Beide, igus® und zukünftige Shaolin Kämpfer streben nach Perfektion. Da war es nur folgerichtig, dass Auto und Shaolin sich mal begegnen.

https://youtu.be/eGIQYZJy2dE

Eine andere Tradition, die sicherlich noch keine 1500 Jahre alt ist (Ich habe das zwar nicht nachgeschlagen, aber ich gehe einfach mal davon aus), ist das weitverbreitete “square dancing”. Früh am Morgen sowie nach Sonnenuntergang versammeln sich Menschen auf den Plätzen in der Stadt (vor allem in kleinen chinesischen “Provinzstädtchen” mit 3-4 Millionen Einwohnern), um zusammen zu tanzen. Entweder tanzt man für sich selbst oder aber mit einem Partner.

https://youtu.be/KVy8wdNih0I

Während die “ältere” Generation ihre Abende auf den Plätzen verbringt, trifft sich die Jugend zum KTV. KTV ist Karaoke. Jede Gruppe bekommt einen Raum, der mit Fernseher, Musikanlage und Mikrofonen bestückt ist.

Das war es wieder einmal von mir.

Bis demnächst dann,

euer Sascha