Rückblick – Anwendung – Faltbare Motorroller

In Sophia Antipolis im Département Alpes-Maritimes wurden wir von XOR Motors zu einem Besuch eingeladen. Das StartUp-Unternehmen wurde 2007 von Fabrice Marion gegründet. XOR steht für „Xtraordinaires Objets sur Route“, zu Deutsch „Besondere Straßenobjekte”, und konkret geht es um innovative, faltbare E-Roller, die alle folgende Kriterien zu erfüllen haben: Sie müssen leistungsstark sein, sauber, praktisch, erschwinglich – und der Spaßfaktor darf ebenfalls nicht zu kurz kommen.

 


Lieben gemeinsam innovative Ideen (von links nach rechts): Fabrice Marion, Gründer von XOR Motors, Karl Weinmeister, Nils Schneider (beide iglidur® on tour) und Christophe Riandet (igus® Frankreich)

Mit Sauberkeit ist hier die Umweltverträglichkeit gemeint. Alle Motoren, die das Werk von XOR Motors verlassen, sind ausschließlich elektrisch und haben einen sehr hohen Wirkungsgrad. Etwa 90 Prozent der verbrauchten Energie werden an das Rad abgegeben, das ist gegenüber Benzinern ein beachtlicher Wert. Zudem sind 99 Prozent der im Roller verwendeten Werkstoffe wiederverwertbar, einschließlich des Akkumulators. Die gesamte Struktur ist beispielsweise aus Aluminium. Der größte Clou aber ist: XOR Motors stellt die ersten Hochleistungs-Motorroller her, die sich zusammenfalten lassen und somit ganz klein sind, wenn sie gerade mal nicht gebraucht werden.

Und hier kommt dann igus® ins Spiel. Denn sämtliche Gelenkpunkte der Faltung werden von XOR Motors mit iglidur®-Gleitlagern ausgestattet. Diese sind kostengünstig, extrem leicht gegenüber herkömmlichen Stahllagern, und wetterbeständig, weil korrosionsfrei. Außerdem sind sie selbstschmierend, was den Vorteil bringt, dass der Kunde sich keine Gedanken über seine Gleitlager zu machen braucht. Einbauen und vergessen, könnte man sagen.


iglidur®-Gleitlager werden an sämtlichen Gelenkpunkten der Faltung eingebaut. Das spart Gewicht und regelmäßige Wartung.

Wir bedanken uns bei XOR Motors für die interessanten Stunden. Ihre Begeisterung für Motorroller ist ansteckend.

Rückblick – Anwendung – TopChair

In Frankreich besuchten wir ein junges und drei Mann starkes Unternehmen namens TopChair. Sie entwickeln spezielle elektrische Rollstühle, welche sogar Treppen erklimmen können. Wir durften es ausprobieren und haben uns mit dem Geschäftsführer Damien Picarougne unterhalten.

https://youtu.be/5A1LcPUKrKY

Vielen Dank für die Gastfreundschaft und den Einblick in die Welt der Rollstühle.

Wir wünschen nur das Beste,
igus® und die “iglidur® on tour”-Crew

Anwendung – Funyo

Funyo ist eine Manufaktur, welche wir auf unserer Tour durch Frankreich besuchten. Das kleine Team um Gründer Yves Orhant stellt kostengünstige Rennwagen und Anhänger für Wohnmobile her.

Anwendung - FunyoRennwagen der Spitzenklasse – SP 05: 42.000 Euro und man bekommt den Schlüssel.

Die Rennwagen haben 2 Sitze und basieren auf einem geschweißten Rohrrahmen. Der 2-Liter Peugeot RCC Motor und viele Standardbauteile ermöglichen den geringen Preis. Somit ist es für jeden möglich, an zahlreichen Rennen auf den Strecken von Europa teilzunehmen.
Kostengünstig, leistungsfähig und viele standardisierte Bauteile auf Lager – Das sind Eigenschaften von igus®. Deshalb setzt auch Funyo iglidur®-Gleitlager ein.

Oben: Fertiger Rennwagen – SP 05, Mitte: Demontage, Unten: Nahaufnahmen der oszillierenden Hebel (iglidur®-Gleitlager sind orange hervorgehoben)

Unter dem Mantel findet man iglidur®-Gleitlager an zwei oszillierenden Hebeln, welche die Kräfte übertragen und im Bereich der Pedalen und Federung.


Mitte: Einblick in den vorderen Bereich, Oben: Nahaufnahmen der Befestigung der Federung, Unten: Nahaufnahmen der Pedalen (iglidur®-Gleitlager sind orange hervorgehoben)

Die Pedalen sind auf Flanschlager montiert, um sowohl axiale Befestigung als auch eine gleichmäßige Bewegung zu ermöglichen. Der Hebel für die Federung ist durch ein iglidur®-Gleitlager mit dem Chassis verbunden, welches eine reibungsarme Kraftübertragung ermöglicht.
Zusammenfassend ist zu sagen, dass unsere Gleitlager kosteneffektiv. wartungs- und schmiermittelfrei sind. Diese Eigenschaften sind sehr wichtig für Rennwagen in Bezug auf Sicherheit. Wenn sie einmal eingebaut sind, braucht man sich nicht mehr darum zu sorgen.

Die YO-Anhänger wurden speziell für Wohnmobile entwickelt, um die Mobilität zu erhöhen.

Es erlaubt dem Benutzer einen Motorroller, ein Motorrad oder Quad mitzunehmen und dieses für Kurzstrecken einzusetzen. Der Anhänger basiert auf folgenden fünf Prinzipien:

  1. Es ist nur eine Person nötig, um den Anhänger sicher zu benutzen.
  2. Leichte und sichere Konstruktion
  3. Geringer Preis durch Standardbauteile
  4. Komplettsystem
  5. Zusammenarbeit mit lokalen Unternehmen und Händlern

Die Gleitlager von igus® sind in das System der Federung eingebaut.

Links: Unbeladener Yo-Anhänger, Mitte oben: Rad und Aufhängung, Mitte rechts: Technische Zeichnung der Aufhängung (iglidur®-Gleitlager in rot), Rechts oben und unten: Nahaufnahmen der verbauten Gleitlager (in Orange hervorgehoben)

Jeder Anhänger hat zwei Paar Räder, um ihn einfach bewegen zu können. Des Weiteren können sie sich um ihre vertikale Achse drehen. Diese Bewegung als auch der Drehpunkt der Federung ist mittels iglidur® gelagert. Unsere Gleitlager sind schmutzresistent und daher bestens für Anwendungen im Außenbereich geeignet. Zusätzlich verringert das auf Kunststoff basierende Material das Gesamtgewicht der Anhänger.

Wir bedanken uns bei Funyo für den Einblick in die Welt der Rennwagen und Anhänger.

Anwendung - Funyo.2Links nach rechts: Nils Schneider (iglidur® on tour), Sébastien Diot-Quéré (igus® Frankreich), Yves Orhant (Gründer von Funyo), Karl Weinmeister (iglidur® on tour), Christophe Garnier (igus® Frankreich), Sandor Meierjohann (iglidur® on tour)

Allzeit gute Rundenzeiten,
igus® und die “iglidur® on tour”-Crew

 

[1] http://1.1.1.4/bmi/www.yo-remorques.com/images/CCT41.png

Anwendung – Aldebaran

Einer unser ersten französichen Kunden war Aldebaran. Dieses Unternehmen entwickelt humanoide Roboter, wie z.B. NAO.

Aldebaran wurde 2005 gegründet und begann mit 5 Mitarbeitern und der Vision von Bruno Maisonnier humanoide Roboter zu entwickeln. Mit dem Ziel, Roboter in den Alltag zu integrieren, wurde der Fokus auf die Interaktion gelegt. Somit können die Roboter für die Betreuung, Unterstützung und zur Unterhaltung eingesetzt werden.

NAO, der humanoide Roboter von Aldebaran. © Aldebaran [1]

Alles begann mit einem Roboter namens NAO. Er ist 58 cm groß und kann mit Menschen interagieren, weil er sich bewegt, eine Person erkennt, sie versteht und antwortet. 2007 hat sich NAO als Standardroboter sowohl in der RoboCup Fußballliga als auch in der Forschung und Ausbildung etabliert. Aufgrund des menschlichen Vorbildes verfügt dieser kleine Roboter über eine Vielzahl von Gelenke, um die humanen Bewegungen imitieren zu können. Deshalb ist er mit igus®-Produkten, wie igubal® und iglidur®, ausgerüstet.

Selbst in den komplexesten Gelenken, wie Ellenbogen, Knie und Handgelenk, ist igus® implementiert. [1, modifiziert]

NAO besteht sowohl aus Hardware- als auch Softwarekomponenten. Letzteres ermöglicht die Animation aufgrund der Programmierung und mit ordentlicher Hardware ist alles möglich. Daher wurden, neben den Motoren und Sensoren, 112 igus®-Produkte verbaut. Mit einer Mischung aus standardisierten und kundenspezifischen Bauteilen von iglidur® J, G und igubal®, konnten Gelenke, wie Ellenbogen, Knie und Handgelenk, realiziert werden. Im Großen und Ganzen werden mehr als 7000 NAO-Roboter in über 70 Ländern eingesetzt, um Programmierung auf unterhaltsame Weise zu lehren.

Anwendung - AldebaranVielleicht fährt NAO eines Tages das Auto selber?

Bei Aldebaran arbeiten zurzeit 450 Mitarbeiter, um das große Ziel zu erreichen: Einen bezaubernden und interaktiven Partner entwickeln. Die neuste Entwicklung heißt Pepper und wurde entwickelt, um mit Menschen zu leben. Am Ende entscheidet die Fähigkeit zur Interaktion, ob das möglich ist oder nicht. Nichtsdestotrotz ist NAO bereits ein Teil der igus®-Familie.

Anwendung - Aldebaran.2Unser neues Mitglied der igus®-Familie – NAO. Von links nach rechts: Daniel Bispo Tome (igus® Frankreich), Franck Elyssa Dahlia (igus® Frankreich) – NAO (Aldebaran), Karl Weinmeister (iglidur® on tour), Nils Schneider (iglidur® on tour), Sandor Meierjohann (iglidur® on tour)

Wir bedanken uns bei Aldebaran für das Kennenlernen von NAO und die Gastfreundlichkeit.

Nur das Beste

igus® und die “iglidur® on tour”-Crew

 

[1] https://www.aldebaran.com/en/humanoid-robot/nao-robot

Spende-6

igus® spendet in jedem Land einen Euro pro gefahrenen Kilometer für gemeinnützige Zwecke. igus® Frankreich hat bereits die Gesamtkilometer im Voraus berechnet und die Zahl auf einen Scheck geschrieben: 5 – 6 – 5 – 8. Wow!

Spende-6Thorsten Beitzel (Geschäftsführer von igus® Frankreich) und Madame Cadic (APF Orly)

 

igus® Frankreich spendete 5.658 Euro an die Association des Paralysés de France (APF). Dies ist eine Organisation, welche körperbehinderte Menschen, durch sonderpädagogische Einrichtungen und behindertengerechte Werkstätten, unterstützt. Letzteres befindet sich auch in Orly und dort wird das Geld für die Einrichtung einer EDV-Abteilung verwendet, welche der Ausbildung und Lehre dienen wird.

Für uns war es eine Ehre APF zu besuchen und den Menschen eine schöne Zeit zu ermöglichen.

Wir wünschen ihnen nur das Beste,
Karl, Nils und Sandor