pikchain® pc 5 und die Low Cost Automations Zelle!

Tja, was hat Low Cost Automation (LCA) mit der pikchain® zu tun?

 

Sie kennen die Antwort nicht? Das bedeutet, dass Sie die pikchain®, – das intelligente Förderband von igus®, – noch nicht richtig kennen.

 

Der beste Weg, das zu ändern, führt diese Tage unweigerlich nach Hannover auf die diesjährige HMI 2012, die während des 23. und 27. April stattfindet.

 

igus® ist natürlich dabei und zeigt unter anderem eine komplette Low Cost Automations Zelle.

Der igus® Material Anteil liegt hier bei rund 13.500 Euro.

Versierte Maschinenbauer und Automatisierer bauen dann eine solche Automations Zelle für 22.000 bis 27.000€

 

Was zeigen die pikchain® pc5 und unser robolink® und drylin® E ?:

-automatisches Abstapeln

-identifizieren

-intelligentes Sortieren

-selektive Abgabe an den robolink®

-optische Prüfung per mitfahrender Kamera

-genaue Ablage des Werkstücks.

 

und

 

– …der Anschluss von weiteren Aktoren ist jeder Zeit möglich!

 

Kurz: : Intelligentes, flexibles pick and place auf kleinstem Raum. So sieht Low Cost Automation aus!

 

Was soll ich noch sagen: Kommen Sie, besuchen Sie uns auf der Hannover Messe 2012, Halle 17, Stand H04. Es lohnt sich!

igus® robolink® mit pneumatischem Greifer

Wir bauen immer wieder Demoanlagen für unsere eigenen Messeauftritte und natürlich auch für unsere igus®-Töchter in der ganzen Welt. Solche Anlagen werden dann zum Beispiel auf der Hannover Messe oder Motek gezeigt, aber auch auf vielen kleineren oder sogenannten Hausmessen bei Kunden.

Seit einiger Zeit rüsten wir unsere Demoanlagen mit pneumatischen Greifern aus. Aber was tun wenn der Ausstellungsplatz nicht über einen Druckluftanschluss verfügt? Den Greifer nicht einsetzen und somit auf einen Teil der Show verzichten?

NEIN. Im Video wird gezeigt wie unsere Mannschaft von igus Polen diese Aufgabe gelöst hat:

[youtube:zLc5aC2sYjc]

Es ist kaum auszuhalten, was die pikchain® so aushält!

Seit ca. 18 Monaten laufen 2 Messe-pikchains® auf den verschiedensten Messen im In- und Ausland, unermüdlich, ohne große Störungen, ohne erwähnenswerten Verschleiß. Tausende von Kilometern haben sie dabei schon erreicht.

Aber: Wir möchten es genau wissen und wir haben im Labor getestet:

  1. Unsere Messe-pikchain®, die außerhalb von Messezeiten auch in unserem Labor läuft, hat schon mehr als 20.000 km hinter sich – wie gesagt, ohne nennenswerten Verschleiß.
  2. Wir wollen auch wissen, was ein pikchain®-Glied an Belastung aushalten kann. Ergebnis aus dem laufenden Test: Mit dem 10-fachen der von igus® limitierten Belastung drückt ein Stempel 3 Mal pro Sekunde auf die Mitte (sensibelster Bereich) der pikchain®: Nach über 2 Millionen Zyklen noch kein Bruch, kein Riss, kein Verschleiß zu erkennen. Wir testen weiter!
  3. Bruchversuch: Bei einer punktuellen Belastung in der Mitte des pikchain®-Kettenglieds mit einem zweistellig Vielfachen der erlaubten Belastung hielt die pikchain® stand.

Auf der Zeichnung sehen sie den Bereich der pikchain®, der am stärksten in Mitleidenschaft gezogen wird, nämlich beim Über-, bzw. Unterfahren der Zahnriemenscheibe. Fazit: Die pikchain® hält was sie verspricht!

Messeneuheit Motek 2011: 5-Achs-Roboterarm mit Antriebseinheit NEMA23

Zur Motek’11 in Stuttgart wurde ein Drehgelenk präsentiert, welches den Arbeitsbereich des bisherigen Doppelgelenkarms entscheidend erweitert. Das neue Drehgelenk kann +/-90° drehen und ist gedacht als erste Achse in einem Gelenkarm. Der Arm ist ausgestattet mit einem einteiligen pneumatischen Greifer aus PA2200 als Prototyp. Der gesamte bewegte 6-Achs-Arm wiegt deutlich unter 1 Kilo und kann ca. 0,5 kg handeln.

Richtpreis 5-Achs-Arm (ohne Greifer, Sensorik) = 1.700,- €
Preis für eine komplette Antriebseinheit auf Schrittmotorbasis (NEMA23) mit 5-Achs Gelenkarm: 5.934,-€

[nozoom]

5-Achs-Roboterarm mit Antriebseinheit

Außerdem weitere Eindrücke von unserem Messestand mit folgenden Anlagen:

  • Unterwasser-Anwendung mit Kamera und Druckluft (“Kanalinspektion”)
  • Gelenkarm mit Kühlmittelschlauch und Handsteuerung (“Assistenz in rauher Umgebung”)
  • 5 winkende Arme mit bewegten Roboterhänden (“Animatronics”)
  • 6-Achs-Anlage mit Greifer

Winkelsensorik

Durch die integrierten Winkelsensoren kann ein Arm direkt auch als “teach-in” Arm verwendet werden. Ausgelesene Winkelinformationen können gespeichert und abgerufen oder auch direkt in Bewegungen umgesetzt werden (siehe Film). Die Sensorik wird aktuell zur Serienreife weiterentwickelt.

Entwicklungspartner EvoLogics GmbH ist Spezialist für bionische Erfindungen (u.a. der Fin Ray Effect®). Hierher kommen die Ideen für die Ansteuerung der Gelenke durch “Sehnen” und die damit verbundene Entkopplung der bewegten Massen von der Antriebstechnik (bionisches Vorbild: der Kranichfuß. Muskeln im Vogelkörper bewegen die Zehen des Tieres über Sehnen, das Bein ist dabei extrem lang, dünn und damit leicht).

Evologics Anlage: der Torso.

Jeder Arm verfügt über 7 Freiheitsgrade, 4 davon in den jeweils 2 robolink®-Gelenken. Jeder Arm wird über 7 Gleichstrommotoren angetrieben, diese sitzen stationär im “Brustbereich”. Durch die Entkopplung der Antriebe von den bewegten Armen wiegt jeder Arm nur etwas mehr als 1 kg. Nutzlast pro Arm ebenfalls 1 kg bei sehr großer Dynamik (siehe Film). Ergebnis: ein Last zu Eigengewichtverhältnis von 1:1 wird ermöglicht!

Webseite EvoLogics GmbH