Erster RoboCup-Spieltag

Am Montag hat der RoboCup, nach zwei anstrengenden Vorbereitungstagen, endlich richtig begonnen. Wir haben unsere ersten beiden Gruppenspiele, gegen Philosopher aus Estland und das Team UChile, jeweils gewonnen. Das Spiel gegen Philosopher war, wie es immer so zu Beginn eines Turniers ist, noch sehr wackelig (im wahrsten Sinne des Wortes) und von Fehlern durchsetzt. Nichtsdestotrotz konnten wir uns mit 4:0 durchsetzen. Gegen UChile waren wir dann schon deutlich stabiler unterwegs und konnten ein gutes 7:0 erzielen.

Neben dem Fußball-Hauptwettbewerb gibt es noch mehrere Nebenwettbewerbe. Zum einen die “Drop-In Competition”, in der man in gemischten Mannschaften mit Robotern anderer Teams zusammenspielt. In den bisher drei Spielen, an denen einen unserer Roboter teilgenommen hat, haben wir zwei Siege und ein Unentschieden erreicht. Zudem haben wir am Montagabend die “Any Place Challenge” gewonnen. Für diesen Wettbewerb wurden ein Tor und ein Ball an einem Ort platziert, der nicht aussieht wie ein Fußballfeld und der den Teams vorab nicht bekannt war. Innerhalb von drei Minuten mussten möglichst viele Tore erzielt werden. Dies gelang uns drei Mal, mehr als allen anderen Teams.

B-Human beim RoboCup 2014 in Brasilien

Nach der WM ist ja bekanntlich vor dem WM und so ist es auch für unser RoboCup-Team B-Human. Kaum hat sich der Staub nach der “echten” Fußball-Weltmeisterschaft ein wenig gelegt, trudeln Roboter aus aller Herren Länder in Brasilien, genauer gesagt in Joåo Pessoa, der östlichsten Stadt Amerikas, ein. Am 21. Juli beginnt dort der RoboCup, bei dem B-Human den Weltmeistertitel in der Standard Platform League verteidigen möchte. Alle Teammitglieder – menschlich wie robotisch – sind bereits vor Ort und bereiten seit Samstag die Roboter auf den Wettbewerb vor. 

B-Human hat sich für das Halbfinale qualifiziert

Heute hat B-Human wieder zwei Spiele mit Erfolg absolviert. Wir haben gegen die Z-Knipsers (10:0) und die Nao-Devils (8:0) gespielt. Gerade das Spiel gegen die Nao-Devils war mit vielen aufregenden Momenten gespickt. Ein Ball genau auf der Torlinie, war das absolute Highlight und hat alle den Atem anhalten lassen. Ansonsten hat B-Human viel gezeigt und ein sehr spannendes Spiel gespielt.

Morgen geht es dann in das Halbfinale. Dort trifft B-Human auf das Team RoboEireann aus Irland. Sollte das Spiel gewonnen werden ist B-Human im Finalspiel der GermanOpen in der Standard Platform League und spielt dort um den Titel des Deutschen Meisters. 

 

 

Die ersten Spiele

 

Heute hat B-Human ihre ersten Spiele als Team gehabt. Diese haben unsere Kleinen erfolgreich absolviert und gewonnen (3:1 & 7:0). Nachdem die letzten 2 Tage fleißig die Roboter für den Wettkampf fit gemacht wurden, sind nun alle froh, dass die harte Arbeit sich (auf jeden Fall für die ersten Spiele) gelohnt hat.

Aktuell befinden wir uns in der Gruppenphase, in der wir 4 Spiele absolvieren müssen und bei entsprechenden Ergebnissen werden wir dann im Halbfinale spielen.

Neben den Team-Spielen gibt es zudem noch die DropIn-Competition. Hier stellt jedes Team einen Roboter und es wird bewertet, wie gut die verschiedenen Teams zusammen arbeiten können.

 

 

 

Neulich im Restaurant…. oder wie man seine Energie besser nutzen kann!

Kennen Sie das? Sie sitzen im Restaurant, das mittelmäßig besetzt ist. Es gibt einen Kellner. Sie möchten bestellen und versuchen Augenkontakt mit dem Kellner aufzunehmen. Der schaut Sie aber nicht an. Sie beobachten, wie er von anderen Kunden die Bestellungen aufnimmt, in die Küche rennt, wiederkommt, Getränke serviert, wieder in die Küche geht, wiederkommt, dieses Mal leer und sich dann dem nächsten Gast zuwendet,  um eine neue Bestellung aufzunehmen. Und das ganze geht von vorne los, bis Sie an der Reihe sind.

In der Zwischenzeit haben Sie seine „Leergänge“ beobachtet, das heißt, wie oft er nach hinten gegangen ist, ohne etwas (Bestellung, Geschirr, Gläser etc) mitzunehmen. Sie denken: “Was für eine Energie- und Zeitverschwendung”

Bei den meisten pick and place Robotern oder Portalrobotern ist es das gleiche: Sie verfahren einmal hin und „leer“ zurück. Um auf einen gewünschten Output pro Stunde zu kommen müssen die Handlingsmaschinen sehr schnell sein, also viel Energie verbrauchen.

Die pikchain® kennt keine Leerfahrten und benötigt daher auch bei gleichem Output weniger Zeit und weniger Energie. Die pikchain® fördert kontinuierlich, hin und her, in beide Richtungen, endlos. Also sehr energieeffizient.

Wenn das gleiche der Kellner im obigen Beispiel auch gemacht hätte, dann wären Sie schneller zu Ihrem Getränk und Ihrem Essen gekommen und der Tisch wäre für einen neuen Gast, bzw neuen Umsatz schneller frei geworden. Eine klassische Win-Win Situation. Aber, und jetzt kommt das tragische:  Der Kellner hat bis heute meinen Blog nicht gelesen, er kennt das “Prinzip” pikchain® nicht und macht weiter wie bisher! Armer Kellner!

Dabei findet er alle Informationen unter:
http://www.igus.de/wpck/default.aspx?Pagename=pikchain

 

 

Soll es ein bischen mehr sein?

Können Sie sich das vorstellen? Eine pikchain®, auf der Seite liegend, Achsabstand 35 Meter, mit einer Höhe von ca. 400 mm. Nein? Wir schon! Aber wir haben vorher auch einen Test gemacht, siehe Video!

Sie sehen, dass dieses Projekt mit der Show-pikchain®, die wir dieses Jahr auf vielen Messen gezeigt haben, nicht mehr viel zu tun hat. Das Prinzip ist aber das Gleiche. Wir kombinieren einen Schleifring oder Drehdurchführung mit einer Energiekette, die endlos, kontinuierlich läuft und mit der Förderkette, sprich pikchain® verbunden ist. Dieses Prinzip lässt sich auf sehr kleine Größen übertragen wie auch auf XXL Größen. Praktisch kann jede Energiekette von igus® zu einer c-chain und damit zu einer wichtigen Komponente der pikchain® werden.

Darf’s ein bisschen mehr sein? Ich meine mehr Informationen zu dieser Anwendung! Rufen Sie mich an oder senden Sie mir ein E-Mail. Ich freue mich drauf. 

10 Meter pro Sekunde!?

Sehr dynamische Portalroboter schaffen 10 Meter pro Sekunde mit entsprechenden Beschleunigungen. Dabei verlieren Sie aber insofern Ihre Performance, als dass Sie einen Weg immer leer fahren.
Die pikchain® fährt kontinuierlich und kann auf jedem Kettenglied (zur Zeit alle 112 mm) ein Werkzeug (Greifer, Sauger, Bohrer, Sensor) tragen. Aus diesem Grunde besteht überhaupt nicht die Notwendigkeit, dass die pikchain® super schnell verfahren kann.
Jetzt ist es aber auch nicht so, dass die pikchain® nur schleichen kann. Die aktuelle Höchstgeschwindigkeit beträgt 3m/s. Mehr ist unter bestimmten Vorraussetzungen aber auch möglich, aber wirklich erforderlich. Unten eine kleine Videosequenz einer vertikalen pikchain®, die mit 2,5 m/s verfährt.
Kleinere Motoren, weniger Strom: Kosten und Zeit sparen mit der pikchain®