B-Human ist Europameister!

Der Finaltag bei den RoboCup European Open verlief großartig für uns:

Am Morgen fand zunächst das Halbfinale gegen Berlin United – Nao Team Humboldt statt. Dieses konnten wir mit 10:0 klar für uns entscheiden.

Im Finale trafen wir dann – wie schon so oft in den vergangenen Jahren – auf das Nao-Team HTWK aus Leipzig. Im Verlauf des Spiels konnten die sehr dribbelstarken Leipziger Roboter den Ball oft in unsere Hälfte bringen, scheiterten aber letztendlich an unserer starken Verteidigung. Durch gezielte Distanzschüsse und schnelle Konter konnten wir uns hingegen Tor um Tor von den Leipzigern absetzen und somit wieder den Titel erringen.

Glücklich und erschöpft kehren wir nun nach Bremen zurück und freuen uns bereits auf das nächste Highlight: Die RoboCup Weltmeisterschaft in Leipzig!

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Viertelfinale gewonnen

Auch am Samstag hatten wir lediglich ein Spiel: Das Viertelfinale gegen GraceBand aus dem Iran. In einem einseitigen Spiel konnten wir uns erfolgreich mit 13:0 durchsetzen. Ergebnisse in der KO-Runde fallen oftmals derart hoch aus, da die Uhr während Spielunterbrechungen angehalten wird und somit mehr Nettospielzeit zur Verfügung steht. Zur Schonung unserer Roboter, die mit der Zeit überhitzen und dadurch auch einem höheren “Verletzungsrisiko” ausgesetzt sind, haben wir das Spiel nicht in voller Besetzung gespielt und gegen Ende unsere Feldspieler vom Platz genommen.

Das nächste Spiel wird das Halbfinale am Sonntagvormittag. Der Gegner ist Berlin United – Nao Team Humboldt.

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Vorrundengruppensieger

In der ersten Phase des Turniers spielen alle Mannschaften zunächst in Dreiergruppen. In unserer Gruppe konnten wir uns erfolgreich gegen das Dutch Nao Team aus den Niederlanden sowie gegen die Nao Devils von der TU Dortmund durchsetzen und haben beide Spiele mit 7:0 bzw. 5:1 gewonnen. Damit sind wir Gruppenerster, können die Zwischenrunde überspringen und spielen am Samstag im Viertelfinale weiter.

Die Entwicklung unserer neuen Software zur Erkennung des neuen Balls kommt gut voran. Der echte Ball wird bis auf mittlere Entfernungen relativ robust erkannt und Fehlerkennungen (z.B. in anderen Robotern oder in der Torkonstruktion) können weitestgehend vermieden werden.

Wir können dem weiteren Turnierverlauf somit positiv entgegenschauen!

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