Ganz schön schräg!

Und wieder ein kleines Detail, das unsere pikchain® wesentlich verbessert hat. Der erste Prototyp hatte eine gerade Schnittkante der Gleitschiene im Bereich vor der Umlenkung. Siehe Foto Aber die pikchain® Glieder haben eine bestimmte Masse und diese ist bekanntermaßen träge.

Was passierte? Die Kettenglieder, einmal kurz vor der Umlenkung aus der Führungsschiene entlassen, wollten aufgrund der Trägheit einfach gerade aus und konnten nur mit Gewalt der Umlenkrolle wieder in Ihre nächste Führung gedrängt werden. Das aber verursachte unnötige Geräusche, die mit zunehmender Geschwindigkeit der Kette stark zunahmen.

Lösung: Die Führungsschiene wird mittlerweile so geschnitten, dass sie die Kettenglieder maximal in den Umlenkradius hineinführen und auch wieder aufnehmen. Siehe Foto 2: So kommen die Glieder erst gar nicht in Verlegenheit „träge“ zu werden. Ergebnis dieser kleinen Änderung: Hörbar leisere pikchain®

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teuflische kleine Details

Der Teufel steckt im Detail: Schon wieder! Und auch der Teufel kennt schon unsere pikchain®. Es gibt viele Stellen wo er sich verstecken und freuen kann, wenn man ihn zu spät entdeckt. Schmerzlich haben wir ein Versteck aufgedeckt: Konstruieren Sie Ihren pikchain®-rahmen so, dass Sie die Distanz zwischen den beiden Führungen nachträglich feinjustieren (vertikal wie auch horizontal) können. Im Schlimmsten Fall kann es nämlich passieren, dass sich Toleranzen ungünstig addieren und die pikchain® in ihrer Führung klemmt. Was nun?! Im ungünstigsten Fall muss jetzt der Rahmen verändert werden. Das kostet Zeit und Geld. Einfachste Lösung: Für die Aufnahme der Führungsschienen sollte man auf jeden Fall Langlöcher vorsehen. Geben Sie dem Teufel keine Chance!

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Schnittstelle: Energiekette/Förderkette

Es gibt einen Bereich der pikchain®, wo die Leitungen und Schläuche aus der Energiekette kommend in die Kammern der pikchain® geführt werden. Solange die Aussendurchmesser dieser Leitungen und Schläuche nicht gross sind, besteht hier überhaupt kein Problem. Für den zusätzlichen Abriebschutz, kann man noch einen Schutzschlauch integrieren. Siehe Foto.

Haben sie aber Pneumatikschläuche mit großen Durchmessern, die einen ebenfalls grossen Biegeradius fordern, kann es hier am Übergang von Energiekette zur pikchain® zu Platzproblemen kommen. Für diesen Fall hat sich igus® was einfallen lassen. Es gibt ein spezielles Förderkettenglied mit einem speziellen Anschluss für Pneumatikschläuche und einem Luftkanal (rot markiert). So werden die Schläuche nicht geknickt, es entsteht keine Reibung und die Lebensdauer der Schläuche geht rapide nach oben. Das spart Wartung, das spart Ersatzteile und letztlich Kosten.